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Heizung warten

Gute Gründe für die Heizungswartung

Einmal jährlich sollten Sie eine Heizungswartung veranlassen, um zu prüfen, ob bei Ihrer Anlage alles in Ordnung ist. So können Sie sicher sein, dass Ihre Heizung reibungslos arbeitet.

Das Wichtigste im Überblick

Darum lohnt sich die Heizungswartung

Nicht nur Ihr Auto freut sich über eine Inspektion. Gönnen Sie auch Ihrer Heizung die jährliche Wartung, sie dankt es Ihnen mit einer langen Lebensdauer und einem geringen Energieverbrauch.

  • Verlängert die Lebensdauer der Heizung
  • Beugt Ausfällen vor
  • Spart Energie und Heizkosten

Heizungswartung schützt vor bösen Überraschungen

Sie zickt nicht rum, steht still im Keller und sorgt mit höchster Zuverlässigkeit für Wärme. So wie Sie sich hoffentlich selbst regelmäßig einem gesundheitlichen Check-up unterziehen oder Ihrem Auto die Inspektion gönnen, empfiehlt es sich, auch Ihre Heizungsanlage regelmäßig auf Spuren von Abnutzung untersuchen zu lassen. Das verlängert die Lebensdauer Ihrer Heizung. Die regelmäßige Heizungswartung ermöglicht einen einwandfreien Betrieb der Anlage und beugt unerwünschten Ausfällen während der Heizsaison vor.

Heizungswartung beugt Energieverschwendung vor

Das zweite Argument für die regelmäßig Wartung zählt nicht nur für Sie, sondern erfreut auch die nächste Generation: Der optimale Betrieb der Heizung sorgt dafür, dass weniger Energie und damit auch weniger Ressourcen verschwendet werden. Denn Ablagerungen wie Ruß oder Staub können zum Beispiel die Heizleistung bei einer Öl- oder Gasheizung erheblich vermindern. Eine Rußschicht von lediglich einem Millimeter lässt den Energieverbrauch schon um bis zu fünf Prozent in die Höhe schnellen. Bei der Wartung wird die Heizung selbstverständlich auch gesäubert.

Wartung der Heizanlage senkt die Heizkosten

Die regelmäßige Wartung sichert nicht nur die unkomplizierte Wärmeversorgung, sondern senkt auch die Heizkosten. Diese Ersparnisse können wiederum die Kosten für die Heizungswartung wettmachen. Bei neuen Anlagen hat eine regelmäßige Wartung zudem eine vertragliche Notwendigkeit. Die meisten Hersteller verknüpfen die Garantie an eine jährliche Heizungswartung – und zwar durch zertifizierte Fachbetriebe. Für Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer ist übrigens im Gebäudeenergiegesetz (GEG) die Pflicht zur Überprüfung festgelegt. Demnach muss eine regelmäßige Überprüfung von Heizungsanlagen durchgeführt werden. Diese Überprüfung soll den hohen Nutzungsgrad und die geringstmögliche Umweltbelastung sicherstellen.

Antworten auf Fragen rund um die Heizungswartung

Es stellen sich einige Fragen zum Thema Heizungswartung: Wie oft soll sie vorgenommen werden? Wie sehen Säuberung und Pflege im Detail aus? Für jede Heizung gilt: Wartung einmal jährlich wird empfohlen. Grundsätzlich werden Reinigungsarbeiten vorgenommen, einzelne Bauteile überprüft sowie Einstellungen und Regelungen neu justiert. Gegebenenfalls müssen Verschleißteile wie Düsen und Filter ausgetauscht werden. Wichtig ist auch, dass die Regelung an der Anlage sowohl dem Heizverhalten als auch dem Wärmebedürfnis angepasst ist. Denn nur so lässt sich verhindern, dass Heizwärme ungenutzt bleibt. Außerdem beinhaltet der Service die Entlüftung der Heizkörper und das Nachfüllen des Heizwassers.

Gibt es einen optimalen Zeitpunkt für die Wartung? Sollte man die Inspektion vor oder lieber nach der Heizperiode vornehmen lassen? In der Regel empfiehlt es sich, die Überprüfung der Anlage in den Sommermonaten durchführen zu lassen. Fällt der Frühling allerdings sehr mild aus, spricht nichts dagegen, die Thermenwartung früh ins Jahr zu legen. Von zentraler Bedeutung ist nur, dass die Heizungswartung vor der nächsten Heizperiode abgeschlossen sein muss. Deshalb ist gute Planung wichtig – wer sich ausreichend Vorbereitungszeit nimmt, verhindert steigende Nachfragen nach Fachhandwerkern in den Herbstmonaten.

Wartung der Gasheizung

Für die Wartung einer Gastherme sind in den gesetzlichen Bestimmungen keine festen Zeitabstände definiert. Sowohl das Gebäudeenergiegesetz (GEG) als auch die technischen Regeln der Gasinstallation (TRGI) des deutschen Vereins des Gas- und Wasserfachs verlangen zwar die sachgerechte Überprüfung. Eine explizite Aussage zur Gasheizung und der Wartung, etwa wie oft die Pflicht zur Gasthermen-Wartung wahrgenommen werden muss, wird allerdings nicht getroffen. Als gesetzlich verbindliches Wartungsintervall ist die Kontrolle der Abgasanlage durch den Schornsteinfeger alle zwei Jahre festgelegt. Die Wartung der Gasheizung selber sollte mindestens in diesem Intervall erfolgen. Besser, üblich und von vielen Heizungsherstellern zum Erhalt der Gewährleistung vorgeschrieben, ist eine jährliche Thermenwartung. Zu den Wartungs- und Pflegemaßnahmen zählt die Reinigung des Gerätes – das heißt, Düsen, Ventile und Leitungen werden wieder sauber. Außerdem wird der Zünder eingestellt und unter Umständen die Brennerfunktion reguliert.

Wartung der Ölheizung

Bei Ölheizungen gibt es eine gesetzliche Verpflichtung zur Wartung. Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) sieht vor, dass die Instandhaltung und Wartung der Ölheizung fachkundig vorzunehmen ist. Allerdings ist auch in diesem Fall nicht näher festgelegt, wie oft und von wem die Instandhaltungsarbeiten durchgeführt werden sollen. Aus Sicherheitsgründen wird davon abgeraten, dass Laien ihre Heizung warten, denn die Inspektion einer Heizung setzt ausreichendes Fachwissen voraus, vor allem bei der Ölheizung. Für die Wartung müssen Bauteile und Funktionsweise bekannt sein. Kaum einer nicht kundigen Person dürfte es gelingen, eine Brennkammer zu inspizieren und zu reinigen. Auch die Reinigung oder gegebenenfalls der Austausch von Ölbrennerdüsen verlangt Expertise. Erfahrene Fachleute benötigen in einem Einfamilienhaus etwa ein bis zwei Stunden für die Erledigung dieser Aufgaben.

Wartung der Wärmepumpe und weiterer Heizsysteme

Im Vergleich zu Öl- oder Gasheizungen sind Wärmepumpen wartungsarm. Doch vollkommen wartungsfrei sind auch sie nicht, Filter und andere Verschleißteile weisen eine begrenzte Lebensdauer auf. Für einige Modelle ist eine regelmäßige Kontrolle des Kältemittelkreislaufs vorgeschrieben. Zur Wartung der Solarheizung gehört unter anderem das Säubern der Kollektoren. Beim Check einer Holzpelletheizung geht es zum Beispiel um die Einhaltung der gesetzlichen Grenzwerte bei den Emissionen. Und für Blockheizkraftwerk-Typen (BHKW) unterscheiden sich Wartungsintervalle und damit die Wartungskosten je nach Modell.

Dank Fachpersonal läuft es wie geschmiert

Damit alles läuft wie geschmiert, sollten Sie sich also auf technisches Fachpersonal verlassen. Wenn Ihre bestehende Heizung schon einige Jahre in Betrieb ist, sollten Sie die Wartung gleich mit einem Heizungs-Check verbinden. Denn häufig verursachen ungeregelte Heizungspumpen, zu alte Thermostatventile oder technisch überholte und überdimensionierte Heizkessel unnötig hohe Heizkosten. Beim Heizungs-Check überprüft der Handwerker systematisch die einzelnen Bestandteile Ihrer Heizung. Innerhalb von einer Stunde ermittelt er das Einsparpotenzial und kann Ihnen konkrete Modernisierungsmaßnahmen empfehlen. Häufig kosten diese gar nicht viel – tragen aber zu einem deutlich geringeren Energieverbrauch bei. So verbraucht etwa eine alte Heizungspumpe 90 Watt, eine moderne nur 4 Watt. Der Heizungs-Check selbst kostet für ein Einfamilienhaus übrigens nur circa 100 €.

Der Wartungsvertrag bietet Sicherheit

Da eine Heizungswartung regelmäßig durchgeführt werden muss, ist es empfehlenswert, dauerhaft mit ein und demselben Fachbetrieb zu kooperieren. Viele Fachbetriebe bieten Wartungsverträge an, damit die jährliche Überprüfung gewährleistet ist und so eine böse Überraschung in Form des Heizungsausfalls vermieden werden kann. Mit einem Wartungsvertrag für die Heizung entfällt das Terminmanagement. Ein weiteres Plus für die regelmäßige Zusammenarbeit mit einem Fachbetrieb ist die Tatsache, dass die meisten Firmen neben der regelmäßigen Pflege Ihrer Heizung häufig auch einen Bereitschaftsdienst für Störfälle außerhalb der üblichen Arbeitszeiten anbieten.

Steuern sparen mit der Heizungswartung

Übrigens: Wenn Sie sich die Lohnkosten auf der Handwerkerrechnung für die Wartung separat ausweisen lassen, können Sie Steuern sparen. Das Finanzamt erstattet 20 Prozent der Lohnkosten Ihrer Handwerkerrechnungen (maximal 6.000 € im Jahr). Pro Jahr sparen Sie so bis zu 1.200 € Steuern. Allerdings können Sie die Lohnkosten nicht absetzen, wenn Sie schon andere staatliche Förderungen für die Heizung erhalten haben.

Bildnachweise (v. o. n. u.): © Intelligent heizen/Thilo Ross (Bild 1)

Heizung optimieren und sparen

Testen Sie doch mal, wie viel Strom Sie durch einen Pumpentausch einsparen können: Der Austausch der Heizungspumpe oder ein hydraulischer Abgleich rechnen sich.

Der Fachmann hilft weiter

Den Pumpentausch sollten Sie unbedingt vom Fachmann durchführen lassen. Das können Sie direkt mit einem hydraulischen Abgleich kombinieren und beides fördern lassen. Hier finden Sie SHK-Handwerker in Ihrer Nähe.

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