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Foerderstopp

BAFA bietet attraktive Förderung für die Heizung

Machen Sie Ihre Heizung fit für die Zukunft. Das BAFA setzt die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) um. Hier erhalten Sie einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten der BAFA-Förderung. Diese wurde im August 2022 angepasst.

Förderung im Überblick

BAFA-Förderung für energieeffiziente Heizung

Mit verschiedenen Zuschüssen unterstützt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) unter anderem Privatpersonen, die den Energieverbrauch ihrer Heizungsanlage minimieren wollen. Durch die BEG ist klimafreundliches Heizen attraktiv.

  • Zuschüsse von bis zu 40 Prozent für das Heizen mit erneuerbaren Energien
  • Zuschuss von 15 Prozent für die Optimierung der Heizungsanlage – mit iSFP-Bonus 20 Prozent
  • Zuschuss von 15 Prozent für eine Lüftungsanlage – mit iSFP-Bonus 20 Prozent

Förderung für Ihre neue Heizung durch BEG

Informieren Sie sich umfassend über mögliche Förderungen für die Heizung. Diese Optionen gibt es:

Zuschüsse für erneuerbare Energien und Heizungsoptimierung

Ihre Heizung im Keller tut schon seit einigen Jahren ihren Dienst? Dann verbraucht die Anlage sehr wahrscheinlich unnötig viel Energie. Das verursacht hohe CO2-Emissionen und Sie geben mehr Geld fürs Heizen aus als eigentlich nötig. Abhilfe schafft der Einbau energieeffizienter Heiztechnik. Die Kosten dafür können Sie mit der BAFA-Förderung für die Heizung deutlich senken. Das Heizen mit erneuerbaren Energien im Rahmen der Einzelmaßnahmen der BEG (BEG EM) über die BAFA-Förderung wird attraktiv gefördert: Unterstützung gibt es bspw. beim Einbau einer Wärmepumpe, Biomasseanlage, Solarthermieanlage oder einer EE-Hybridheizung. Auch die Heizungsoptimierung und Lüftungen fördert die BAFA. Seit 2021 gelten die Richtlinien der Bundesförderung für energieeffiziente Gebäude (BEG). Diese wurden 2022 noch mal angepasst.

Änderungen bei der BAFA-Förderung

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz hat Anpassungen an den förderfähigen Techniken und den Förderanteilen vorgenommen. Die wesentlichen Änderungen, die sich daraus für die BAFA-Förderung ergeben, im Überblick:

  • Die Förderung von gasverbrauchenden Anlagen wurde aufgehoben.
  • Die Fördersätze für Einzelmaßnahmen wurden um 5-10 Prozentpunkte gesenkt. 
  • Die Austauschprämie für Ölheizungen wurde durch den Heizungs-Tausch-Bonus (10 Prozent) ersetzt. 
  • Der Wärmepumpen-Bonus (5 Prozent) wurde eingeführt. 
  • Der iSFP-Bonus kann nur noch für Lüftungstechnik und Maßnahmen zur Heizungsoptimierung genutzt werden.

Folgende Fördersätze gelten bei der Basisförderung seit 15. August 2022:

  • 10 bis 25 Prozent für den Einsatz erneuerbarer Energien bei Heizungen, bspw. Wärmepumpen, Biomasseanlagen, Hybridheizungen oder Solarthermieanlagen
  • 15 Prozent für Maßnahmen zur Heizungsoptimierung, bspw. hydraulischer Abgleich einschließlich Austausch von Heizungspumpen
  • 15 Prozent für Maßnahmen an der Gebäudehülle, bspw. Außenwände, Dachflächen, der Austausch von Türen und Fenstern
  • 15 Prozent für Maßnahmen die Anlagentechnik betreffend, bspw. Einbau und Austausch oder Optimierung der Lüftungstechnik und Smart-Home-Systeme
  • 50 Prozent für Fachplanung und Baubegleitung

Die Förderung für Gasbrennwertheizungen (Renewable-Ready), Gas-Hybridheizungen und gasbetriebene Wärmepumpen und den damit einhergehenden Umfeldmaßnahmen entfällt. Mit den Förderanpassungen soll im Bereich Sanierung ein noch stärkerer Klimaschutzeffekt erzielt und die Abhängigkeit vom russischen Öl und Gas verringert werden.

Ein Beispiel: Wenn Sie Ihre alte Gas- oder Ölheizung gegen eine Wärmepumpe tauschen, können Sie von folgenden Fördersätzen profitieren: 

  • 25 Prozent Basisförderung für Wärmepumpe 
  • 10 Prozent Heizungstausch-Bonus 
  • 5 Prozent Wärmepumpen-Bonus 

Der Staat trägt in diesem Fall also insgesamt 40 Prozent der Kosten.

Hinweis: Die BAFA ist künftig ausschließlich für die BEG-Einzelmaßnahmen zuständig . Die Kreditförderung für Einzelmaßnahmen in der Sanierung bei der KfW gibt es nicht mehr. Wenn Sie eine Komplettsanierung planen und einen Effizienzhausstandard umsetzen möchten, können Sie die KfW-Förderung nutzen.

Folgende Änderungen bei den Zusatzboni gelten seit 15. August 2022: 

Neu: Heizungs-Tausch-Bonus

Die Austauschprämie für Ölheizungen wurde durch den Heizungs-Tausch-Bonus (10 Prozent) ersetzt. Dieser wird unter folgenden Kriterien gewährt: 

  • beim Austausch von funktionstüchtigen Öl-, Kohle- und Nachtspeicherheizungen 
  • beim Austausch von funktionstüchtigen Gasheizungen, vorausgesetzt die Inbetriebnahme liegt zum Zeitpunkt der Antragsstellung mindestens 20 Jahre zurück. Hinweis: bei Gasetagenheizungen wird der Bonus unabhängig vom Zeitpunkt der Inbetriebnahme gewährt.

Wichtig: Nach dem Austausch darf das Gebäude nicht mehr mit fossilen Brennstoffen im Gebäude oder gebäudenah beheizt werden. Der Bonus gilt nicht für Solarkollektoranlagen sowie die Errichtung, den Umbau oder die Erweiterung eines Gebäudenetzes.

Neu: Wärmepumpen-Bonus 

Wenn Sie sich bei einer neuen Heizung für eine Wärmepumpe entscheiden, können Sie einen zusätzlichen Bonus von 5 Prozent erhalten, wenn Sie als Wärmequelle Wasser, Erdreich oder Abwasser erschließen.

Biomasse Innovationsbonus

Den Biomasse Innovationsbonus in Höhe von 5 Prozent können Sie weiterhin beantragen. Voraussetzung ist, dass die neue Heizanlage die Grenzwerte für Feinstaub von maximal 2,5 Milligramm je Kubikmeter einhält.

iSFP-Bonus

Den iSFP-Bonus erhalten Sie, wenn Sie energetische Maßnahmen im Rahmen eines individuellen Sanierungsplans für Wohngebäude (iSFP) vornehmen lassen. Seit August 2022 können Sie diesen beim Einbau einer neuen Heizung nicht mehr nutzen. Für die Heizungsoptimierung oder Lüftung können Sie den iSFP-Bonus weiterhin beantragen.

Rundumsanierung mit staatlicher Förderung

Sie möchten nicht nur Ihre Heizung erneuern, sondern Ihre Immobilie umfassend energetisch sanieren? Dann informieren Sie sich über die Fördermöglichkeiten der KfW-Bank in Form von zinsgünstigen Krediten mit attraktiven Tilgungszuschüssen.

Mit der BAFA-Förderung im Rahmen der BEG in erneuerbare Energien investieren

Wenn Sie sich beim Heizen für erneuerbare Energiequellen entscheiden, versorgen Sie Ihre Immobilie zuverlässig und kostengünstig mit Wärme und Warmwasser – und punkten gleichzeitig im Hinblick auf Umwelt- und Klimaschutz. Die BAFA fördert folgende Technologien:

BAFA-Förderung für Solarthermieanlagen 

Eine Solarthermieanlage wandelt die kostenlose Energie der Sonne in Wärme um. Sie erzeugt jedoch nicht ausreichend Wärme, um ein Haus als eigenständiges Heizsystem zu versorgen. Sie können damit aber die Heizung und Warmwasserbereitung unterstützen. Zum Beispiel lässt sich eine Pelletheizung gut mit Solarthermie kombinieren. Auch die Kombination mit weiterer erneuerbarer Heiztechnik ist möglich. Das BAFA bietet für den Einbau einer Solarthermieanlage einen Zuschuss in Höhe von 25 Prozent der förderfähigen Investitionskosten.

Die BAFA-Förderung für Solarthermieanlagen erhalten Sie für die Raumheizung oder Warmwasserbereitung mit einer Solarthermieanlage. Um die Förderung zu erhalten, muss eine Anlage bestimmte Anforderungen des BAFA an die solare Energieerzeugung erfüllen. Das BAFA führt eine entsprechende Liste von Anlagen. Weitere Details zur BAFA-Förderung für solare Technologie finden Sie auf dem BAFA-Portal zur BEG.

BAFA-Förderung für die Wärmepumpe

Wenn Sie künftig erneuerbare Wärme aus Grundwasser und Erdreich zum Heizen nutzen möchten, unterstützt Sie die BAFA beim Einbau einer effizienten Wärmepumpe mit einem Zuschuss von 25 Prozent. Den Wärmepumpen-Bonus von 5 Prozent erhalten Sie, wenn als Wärmequelle Wasser, Erdreich oder Abwasser erschlossen wird. Für die Luft/Wasser-Wärmepumpen oder Luft/Luft- Wärmepumpen gilt der Wärmepumpen-Bonus nicht. Bitte beachten Sie außerdem, dass Luft/Luft-Wärmepumpen sowie sonstige Wärmepumpen, die die erzeugte Wärme direkt an die Luft übertragen, generell nicht gefördert werden. Für einen erfolgreichen BAFA-Antrag muss die Wärmepumpe auf der BAFA-Liste förderfähiger Wärmepumpen aufgeführt sein, die auf dem BAFA-Portal zur BEG eingesehen werden kann.

BAFA-Förderung von Heizungen mit Biomasse

Grundsätzlich fördert das BAFA den Einsatz von Solarthermieanlagen, Wärmepumpen sowie zum Beispiel Pellet- oder Hackschnitzelkessel.

Mit einer Biomasseanlage wird die erneuerbare Wärme von nachwachsenden Rohstoffen wie Holz zum Heizen genutzt. Die BAFA-Förderung unterstützt die Investition in bestimmte Biomasseanlagen mit einem Zuschuss von 10 Prozent der förderfähigen Kosten. Wenn Ihre neue Anlage die Grenzwerte für Feinstaub von maximal 2,5 Milligramm je Kubikmeter einhält, können Sie den Innovationsbonus Biomasse in Anspruch nehmen. In diesem Fall erhöht sich der Zuschuss um weitere 5 Prozent. 

Das BAFA bietet eine Förderung für Pelletkessel und Hackschnitzelkessel. Auch Kombinationskessel, die mit Biomassepellets bzw. Hackschnitzel und Scheitholz befeuert werden, sind förderfähig. Ebenso erhalten Sie die BAFA-Förderung für einen Pelletofen mit Wassertasche oder einen emissionsarmen Scheitholzvergaserkessel. Auch die Nachrüstung von Sekundärbauteilen zur Partikelabscheidung oder zur Brennwertnutzung wird bezuschusst.

Generell gilt: Eine BAFA-Förderung für Heiztechnik mit Pellets oder Scheitholz ist nur möglich, wenn Biomasse thermisch genutzt wird. Das heißt: Die erzeugte Wärme wird nicht nur an einen Raum abgegeben, sondern auch genutzt, um Heizwasser oder Trinkwasser zu erwärmen. Ein Kachel- oder Kaminofen, der nur Wärme im Aufstellraum abgibt, wird daher nicht gefördert.Biomasseanlagen müssen darüber hinaus bestimmte technische Mindestanforderungen einhalten, die auf dem BAFA-Portal zur BEG nachzulesen sind.

BAFA-Förderung von Erneuerbare-Energien-Hybridheizungen 

Auch wenn Sie sich für eine EE-Hybridheizung entscheiden – also eine Anlage, die mehrere erneuerbare Energieträger kombiniert – können Sie die BAFA-Förderung im Rahmen der BEG in Anspruch nehmen. Beim Einbau einer Erneuerbare-Energien-Hybridheizung, die verschiedene erneuerbare Technologien nutzt, erhalten Sie einen Zuschuss zu den förderfähigen Kosten in Höhe von 20 Prozent (mit Biomasse) oder 25 Prozent (ohne Biomasse).

BAFA-Förderung für Lüftung 

BAFA- Zuschüsse in Höhe von 15 Prozent erhalten Sie auch für den Einbau und die Erneuerung von Lüftungsanlagen. Mit dem iSFP-Bonus sind maximal 20 Prozent möglich. Folgende Maßnahmen sind beispielsweise förderfähig:

  • Bedarfsgeregelte zentrale Abluftsysteme
  • Zentrale, dezentrale oder raumweise Anlagen mit Wärmeübertrager
  • Kompaktgeräte für energieeffiziente Gebäude
  • Kompaktgeräte mit Luft-/Luft-Wärmepumpe 
  • Kompaktgeräte ohne Luft-/Luft-Wärmeübertrager und mit Abluftwärmepumpe

Steuerbonus als Alternative zur BAFA-Förderung

Sie haben bereits den Einbau einer neuen Heizung beauftragt, aber nicht vorab eine BAFA-Förderung beantragt? Dann können Sie sich im darauffolgenden Jahr immer noch die steuerliche Förderung für Ihre neue Heizung sichern.

BAFA-Förderung – weitere Optionen

Ob Heizungsoptimierung, hydraulischer Abgleich oder Smart-Home-Systeme zur Verbrauchsoptimierung – auch für kleinere Sanierungsmaßnahmen, die Ihr zu Hause energieeffizienter machen, ist die BAFA zuständig. Hier ein Überblick über Ihre Optionen.

BAFA-Förderung für die Optimierung der Heizung 

Geringere Heizkosten, mehr Komfort, weniger Umweltbelastung – und all das ohne größeren zeitlichen und finanziellen Aufwand. All das spricht für die Optimierung einer bestehenden Heizungsanlage. Die Arbeiten zur Verbesserung der energetischen Effizienz einer Heizungsanlage rentieren sich schon nach wenigen Jahren. Wenn Sie ineffiziente Heizungspumpen austauschen oder die Heizungsanlage durch einen hydraulischen Abgleich optimal einstellen lassen, gibt es dafür vom BAFA einen Zuschuss in Höhe von 15 Prozent der Nettokosten. Voraussetzung ist, dass Ihre Heizung mindestens zwei Jahre alt ist und ein Fachhandwerker die Optimierungsmaßnahmen übernimmt.

Die BAFA-Förderung zur Optimierung der Heizung ist nicht mit anderen Förderungen aus öffentlichen Mitteln kombinierbar. Auch dürfen Sie für die Handwerkerleistungen, die über den Zuschuss gefördert wurden, nicht zusätzlich noch eine Steuerermäßigung beantragen.

BAFA-Förderung für einen hydraulischen Abgleich z.B inklusive Pumpentausch

Erst nach der Durchführung eines hydraulischen Abgleichs ist eine Heizungsanlage optimal auf das Gebäude abgestimmt. Dank dieser Maßnahme verteilt sich die Heizwärme gleichmäßig im ganzen Gebäude: Ohne Abgleich ist es in Räumen, die nahe am Heizkessel liegen, in der Regel zu warm und in Räumen, die weiter entfernt liegen, zu kalt. Daher sorgt ein hydraulischer Abgleich nicht nur für geringere Energiekosten, sondern erhöht auch den Wohnkomfort. Wenn Sie für weitere Optimierungsmaßnahmen, wie beispielsweise den Austausch einer alten Heizungspumpe oder den Einbau einer Flächenheizung Fördermittel beantragen wollen, ist der hydraulische Abgleich der Heizungsanlage Pflicht.

Der Austausch einer alten Heizungspumpe ist sinnvoll,  weil diese dafür sorgt, dass das von der Heizungsanlage erwärmte Wasser zu den Heizkörpern oder Flächenheizungen gelangt. Veraltete Modelle können ihre Leistung nicht dem tatsächlichen Bedarf anpassen und verursachen unnötig hohe Stromkosten. Daher lohnt sich der Umstieg auf eine moderne, geregelte Hocheffizienzpumpe. Die Kosten dafür können im Rahmen der BAFA Förderung für die Heizungsoptimierung berücksichtigt werden. Das gleiche gilt auch für den Einbau von Flächenheizungen, von Niedertemperaturheizkörpern und von Wärmespeichern.

Folgende Maßnahmen werden in Kombination mit dem hydraulischen Abgleich gefördert: 

  • Umwälzpumpen und Trinkwasser-Zirkulationspumpen
  • Austausch von Heizkörpern und Einbau von Flächenheizung
  • Heizkörperregelung
  • Verbesserung der Verteilung, einschließlich Umbau von Ein- in Zweirohrsysteme
  • Rohrleitungsdämmung
  • Pufferspeicher
  • Integration des Warmwassersystems in die Heizungsanlage
  • Elektronisch geregelte Durchlauferhitzer
  • Rohrsanierung

Achtung: Im Rahmen der Heizungsoptimierung ist der Einbau bzw. Austausch von Wärmeerzeugern nicht förderfähig. Weitere Informationen erhalten auf dem BAFA-Portal zur BEG.

BAFA-Förderung Smart-Home-Systeme 

Für Digitalisierungsmaßnahmen in Ihrem Zuhause liegt der Fördersatz bei 15 Prozent. Diesen erhalten Sie, sofern die Smart-Home-Systeme zu einer besseren Energieeffizienz Ihrer Heizung oder anderer Anlagen, wie beispielsweise der Lüftungstechnik, beitragen. Sie können beim BAFA im Rahmen der BEG EM Fördermittel für die Umsetzung folgender Maßnahmen beantragen: 

  • Smart-Meter, Mess-, Steuerungs- und Regeltechnik für Heizungs-, Beleuchtungs-, Lüftungs- bzw. Klimatechnik
  • Systeme zur Erfassung und Auswertung von Energieflüssen, Energieverbräuchen, Teilverbräuchen der unterschiedlichen Sparten und Energiekosten
  • elektronische Heizkostenverteiler
  • elektronische Systeme zur Betriebsoptimierung
  • Wohnungsdisplay zur Heiz- und Elektroenergie
  • elektronische Heizkörperthermostate / Raumthermostate

Heizungsförderung 2022

2021 wurde die Förderung energiesparender Heiztechnik durch die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) neu aufgesetzt. Im Juli 2022 hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz Anpassungen an den förderfähigen Techniken und den Förderanteilen vorgenommen. Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Maßnahmen des BEG und die aktuellen Anpassungen.

Hinweise zur Antragstellung beim BAFA

Beim BAFA muss der Antrag für die neue Heizung noch vor Vertragsschluss mit dem Fachbetrieb und Beauftragung der Maßnahmen eingehen. Die BAFA-Förderung beantragen können:

  • Privatpersonen
  • Wohnungseigentümergemeinschaften
  • freiberuflich Tätige
  • Kommunen, kommunale Gebietskörperschaften und Zweckverbände
  • Unternehmen
  • gemeinnützige Organisationen oder Genossenschaften

Vorab holen Sie dazu Kostenvoranschläge für die geplanten Maßnahmen ein. Wenn Sie für die BAFA-Förderung einen Antrag stellen, können Sie die darin angegebene Gesamtsumme der Investitionskosten nicht mehr im Nachhinein nach oben korrigieren.

Bei der BAFA-Förderung für die neue Heizung kann der Antrag auch zum Beispiel von einem Fachhandwerker, Architekten oder Energieberater gestellt werden. Beim Heizungsaustausch als Einzelmaßnahme ist die Einbindung eines Energieeffizienz-Experten nicht zwingend erforderlich. In diesem Fall genügt es, wenn Sie Ihrem Antrag eine Erklärung des Fachunternehmers beifügen. Darin muss die Einhaltung der technischen Mindestanforderungen bestätigt werden, ebenso wie die durch die Maßnahme erreichte Verbesserung des energetischen Niveaus.Wenn die Antragsprüfung durch das BAFA positiv ausfällt, können Sie die Maßnahmen beauftragen. Sind die Arbeiten abgeschlossen, reichen Sie die entsprechenden Nachweise und Rechnungen im BAFA-Portal ein. Nach positiver Prüfung der eingereichten Unterlagen überweist das BAFA den Zuschuss. Nähere Informationen zur energetischen Sanierung im Rahmen der BEG finden Sie auf dem BAFA-Portal zur BEG. 

Förderfähige Kosten

Mit der Einführung der Bundesförderung 2021 wurde die Obergrenze bei den förderfähigen Kosten von 50.000 Euro auf 60.000 Euro erhöht. Das förderfähige Mindestinvestitionsvolumen liegt für BEG geförderte Einzelmaßnahmen bei 2.000 Euro (brutto). Eine Ausnahme bildet die Heizungsoptimierung: In diesem Fall ist ein Mindestinvestitionsvolumen von 300 Euro (brutto) erlaubt. Im Rahmen der Heizungsoptimierung können Sie neben den erwähnten Leistungen auch den Einbau einer Flächenheizung angehen oder Ihre alten Heizkörper gegen moderne Niedertemperaturheizkörper austauschen.

Umfeldmaßnahmen

Nebenkosten für Arbeiten, die für die Umsetzung oder zur Vorbereitung der geplanten förderfähigen Maßnahmen notwendig sind, können im Rahmen der Umfeldmaßnahmen berücksichtigt werden.

Bildnachweise (v.o.n.u.): © Intelligent heizen, iStock/Media Raw Stock

Finden Sie den passenden Fachbetrieb

Der Antrag zur BAFA-Förderung muss vor Umsetzung der Maßnahmen gestellt werden. Holen Sie vorab Angebote eines Fachbetriebs ein. Kompetente Ansprechpartner beraten Sie zu allen Fragen rund um die Förderung für Ihre Heizung.

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