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Lüftungsanlage

Flächenheizung

Fußboden-, Decken- oder Wandheizungen verteilen die Wärme großflächig, gleichmäßig und behaglich und können auf Wunsch auch kühlen.

Stärken im Überblick

Flächenheizungen bieten maximalen Komfort

Die Wärmeabgabe über Boden, Wand oder Decke erfolgt über verbaute Rohre, die die gesamte Fläche erwärmen. Der Verzicht auf Heizkörper ist platzsparend und gestaltungsfreundlich.

  • Großer Komfort durch behagliche Wärmestrahlung
  • Perfekt kombinierbar mit modernen Wärmeerzeugern (zum Beispiel Wärmepumpe, thermische Solaranlage, Brennwertkessel)
  • Spart Energie und Heizkosten durch niedrige Vorlauftemperatur

Für wen eignet sich eine Flächenheizung?

Flächenheizungen benötigen niedrige Vorlauftemperaturen und können daher gut mit Heizsystemen betrieben werden, die erneuerbare Energiequellen (zum Beispiel Wärmepumpen) nutzen. Das spart Energie und ist umweltfreundlich. Sie verbreiten behagliche Wärme und wirbeln weniger Staub auf als konventionelle Heizkörper, weshalb sie besonders für Allergiker geeignet sind. Im Vergleich zu Heizkörpern sind sie außerdem nahezu unsichtbar, was Ihnen viel Raum zur individuellen Wohnungsgestaltung bietet. Und: eine Flächenheizung kann Ihnen im Sommer wohltuende Kühlung verschaffen.

Besonderheiten

Moderne Lüftungsanlagen lassen sich einfach über das Smartphone steuern, die Werte sind so schnell einsehbar. Damit die Lüftungsanlage dauerhaft effizient und hygienisch arbeitet, muss sie regelmäßig gereinigt und gewartet werden. Einige Reinigungsarbeiten können Sie ganz einfach selbst durchführen. Dazu gehört der Filterwechsel, den Sie alle sechs bis zwölf Monate durchführen sollten. Ersatzfilter können Sie beim Fachhandwerker oder direkt beim Hersteller erwerben. Auch die Luftdurchlässe sollten Sie einmal pro Halbjahr kontrollieren, Verunreinigungen können Sie mit einem Tuch und etwas Wasser entfernen oder mit einem Staubsauger absaugen. Alle zwei Jahre wird eine professionelle Wartung durch den Fachhandwerker fällig.

Voraussetzungen

Flächenheizungen können grundsätzlich in nahezu allen neuen und alten Gebäuden eingesetzt werden. Je nach gewähltem System sollten Sie bestimmte Voraussetzungen beachten. So eignet sich nicht jeder Boden für eine Fußbodenheizung; bei einer Wandheizung sollten Sie darauf achten, dass die thermisch aktivierten, großräumigen Flächen nicht mit Möbeln oder Schränken verstellt werden.

Besonderheiten

Flächenheizungen sind wartungsarm und haben eine lange Lebensdauer. Auch in Sachen Bedienkomfort punkten Flächenheizungen. Viele Modelle können Sie per App ganz bequem vom Sofa oder auch von unterwegs steuern. Wenn die entsprechende Anlagentechnik installiert ist, können Flächenheizungen im Sommer auch zur Kühlung eingesetzt werden. Dann zirkuliert kaltes Wasser durch die Leitungen. Die Leistung einer Flächenkühlung ist zwar nicht mit der einer Klimaanlage vergleichbar, macht sich im Sommer aber dennoch angenehm bemerkbar.

Energieträger

Zumeist ist die Flächenheizung Teil einer Zentralheizungsanlage. Von einem zentralen Wärmeerzeuger, etwa einer Wärmepumpe oder einem Heizkessel, wird Wasser mit einer Vorlauftemperatur von 28 bis zu 35 Grad Celsius Grad Celsius durch Wasserrohre geführt.

Förderung

Im Zusammenhang einer Heizungsoptimierung fördert das BAFA in Verbindung mit dem hydraulischen Abgleich den Einbau von Flächenheizsystemen inklusive Anpassung oder Erneuerung von Rohrleitungen. Über die BEG fördert das BAFA im Rahmen der Umfeldmaßnahmen den Einbau von Flächenheizungen (Decken-, Fußboden- und Wandheizungen) inklusive Trittschalldämmung und Estrich, Bodenbelägen, Wandverkleidung und Putzarbeiten.

Wird der Umstieg auf eine Flächenheizung staatlich gefördert?

Flächenheizungen werden aufgrund ihrer großen Energieeffizienz staatlich gefördert. Steigen Sie zum Beispiel mithilfe der BAFA-Förderung auf erneuerbare Heiztechnik um und lassen dabei erstmals eine Flächenheizung einbauen, können Sie sich einen Teil der Kosten über einen Zuschuss zurückholen. Finanzielle Unterstützung für den erstmaligen Einbau von Flächenheizsystemen und die Anpassung oder Erneuerung der Rohrleitungen bietet auch die KfW-Förderung im Rahmen einer umfangreichen Sanierung. Alternativ zu den Förderungen von BAFA und KfW können Sie den Einbau einer Flächenheizung auch steuerlich fördern lassen.

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Flächenheizungen im Überblick

Die Fußbodenheizung

Die Fußbodenheizung ist die wohl bekannteste Flächenheizung. Es gibt sie als Warmwasser-Heizsystem und als elektrische Fußbodenheizung. Anders als zum Beispiel an der Wand montierte Heizkörper arbeitet diese Heizung mit der gesamten Fläche des Bodens, was für behagliche Wärme sorgt. Die niedrigen Vorlauftemperaturen tragen zum Energiesparen bei.

Die Wandheizung

Eine Flächenheizung an der Wand wird als Wandheizung bezeichnet. Elektrische Systeme arbeiten mit von Strom erwärmten Heizmatten. Wasserführende Systeme funktionieren hingegen mit langen Rohrschlangen, die vom Heizungswasser durchflossen und somit erwärmt werden. Die Wärme wird hier direkt über die Wände an den Raum abgegeben. Das Wandheizungssystem wird entweder im Putz oder als Trockenbausystem verlegt.

Die Deckenheizung

Deckenheizungen bieten einen noch größeren Gestaltungsspielraum im Haus als andere Flächenheizsysteme. Sie bietet sich zum Beispiel für einen Altbau mit hochwertigem Parkett- oder Fliesenboden an. Generell eignen sich sanierte Altbauten wegen ihrer Raumhöhe ab 2,50 Metern oft besonders gut für eine Deckenheizung. Eine zusätzliche Fußbodenheizung, etwa im Badezimmer, sorgt für maximale Behaglichkeit.

Häufige Fragen zu Flächenheizungen

Am einfachsten ist es, Flächenheizungen gleich bei der Planung mit zu berücksichtigen. Auch die Kosten sind ein Entscheidungskriterium, auch sie hängen wiederum mit den baulichen Gegebenheiten beziehungsweise Voraussetzungen zusammen. Eine Deckenheizung als wasserführende Flächenheizung zum Beispiel ist oftmals hinsichtlich ihrer Installation häufig deutlich einfacher und kostengünstiger als eine Fußbodenheizung. Denn die Öffnung des Fußbodens kann bei der Sanierung hochwertiger Bestandsgebäude sehr kostspielig werden. Im Altbau ist häufig die maximal mögliche Aufbauhöhe für eine Fußbodenheizung nicht ausreichend. Hier ist eine Deckenheizung vorteilhaft. Wird die Decke abgehängt, lässt sich eine Flächenheizung dagegen einfach und preiswert umsetzen. Eine Deckenheizung kann zum Kühlen oder Temperieren genutzt werden. Hierzu werden die Rohrleitungen von kaltem Wasser durchflossen.

Moderne Flächenheizungen lassen sich mit allen vorhandenen konventionellen Öl- und Gaskesseln kombinieren. Auch eine moderne Brennwertheizung und alternative Heizungen mit Nutzung erneuerbarer Energie versorgen Flächenheizungen sparsam, nachhaltig und verlässlich mit Heizwärme. Flächenheizungen sind der ideale Partner für eine Wärmepumpe (siehe Definition) und für die Heizungsunterstützung mit Solarthermie.

Weil Flächenheizungen zu den sogenannten Niedertemperatursystemen gehören und aufgrund der großen Wärmeübertragefläche keine hohen Vorlauftemperaturen wie konventionelle Heizkörper benötigen. Eine Wärmepumpe arbeitet dann am besten, je geringer der Temperaturunterschied zwischen Wärmequelle (Luft, Boden, Wasser) und der benötigten Vorlauftemperatur ist. Entsprechend eignet sich die Kombination aus Wärmepumpe und zum Beispiel Fußbodenheizung als Flächenheizung sehr gut, um energiesparend zu heizen.

Reparaturen sind bei Flächenheizungen schwierig und zudem teurer als bei anderen Heizsystemen. Deshalb ist eine fachgerechte Ausführung so wichtig. Dazu gehört auch der konsequente Einsatz hochwertiger Produkte und Materialien. So wird eine Sauerstoffdiffusion und somit auch eine Korrosion im Heizungssystem verhindert.

Nein. Der Begriff Flachheizkörper klingt vom Wortlaut her ähnlich wie Flächenheizung, ist aber etwas völlig anderes. Flachheizkörper oder auch Plattenheizkörper sind die nach wie vor wohl gängigste Methode, um den Wohnraum zu heizen. Ein Flachheizkörper besteht aus einer großen Fläche aus Stahlblech, dem Ventil für die Wärmezufuhr und einem Thermostat zur Wärmeregelung. Neben Flachheizkörpern gibt es Röhrenheizkörper, die häufig als Badheizkörper Verwendung finden und aus einem Stahlrohr bestehen.

Die Kombination Fußbodenheizung plus Bad- bzw. Handtuchheizkörper ist sehr gängig, da sie für wohlige Wärme sorgt und gleichzeitig Handtücher aufgehängt und getrocknet werden können. Eine weitere Möglichkeit zur Ergänzung der Fußbodenheizung im Bad ist die Infrarotheizung, eine Sonderform der elektrischen Badheizung. Sie erzeugt Wärme, indem Strom in Infrarotstrahlung umgewandelt wird. Eine stromintensive Infrarotheizung sollte immer nur als Ergänzung zu einer Hauptheizung eingesetzt werden.

Flächenheizungen werden aufgrund ihrer großen Energieeffizienz staatlich gefördert. Steigen Sie zum Beispiel mithilfe der BAFA-Förderung auf erneuerbare Heiztechnik um und lassen dabei erstmals eine Flächenheizung einbauen, können Sie sich einen Teil der Kosten über einen Zuschuss zurückholen. Finanzielle Unterstützung für den erstmaligen Einbau von Flächenheizsystemen und die Anpassung oder Erneuerung der Rohrleitungen bietet auch die KfW-Förderung im Rahmen einer Heizungsoptimierung. Alternativ zu den Förderungen von BAFA und KfW können Sie den Einbau einer Flächenheizung auch steuerlich fördern lassen.

Die passende Förderung für Ihre Heizung

Sie sind auf der Suche nach einem Heizsystem für Ihren geplanten Neubau oder Ihre bestehende Immobilie? Dann informieren Sie sich umfassend über mögliche Förderungen für Ihr Vorhaben.

Ihr Weg zur Flächenheizung

Fußbodenheizungen liegen im Trend und stellen die wohl bekannteste und am häufigsten zum Einsatz kommende Flächenheizungsart dar. An ihrem Beispiel möchten wir die Funktion einer bestimmten Flächenheizung kurz erläutern: Eine Fußbodenheizung ist durch wasserführende Rohrleitungen im Fußbodenaufbau eines Raumes an die Zentralheizung angeschlossen. Ist die Flächenheizung in Betrieb, fördert eine Heizungspumpe vom Kessel erwärmtes Wasser durch die Rohre. Diese geben Wärme zunächst an den Boden und über diesen auch an den entsprechenden Raum ab.

Ein Fachmann kann Ihnen einen auf Ihr Gebäude zugeschnitten Kostenplan erstellen und erklärt Ihnen im Detail die Fußbodenheizung im Aufbau.

Wenn Sie vom Fachmann eine Fußbodenheizung verlegen lassen, müssen Sie auf Ihren Wunschbodenbelag meist nicht verzichten. Fliesen, Teppich, Laminat, Parkett, Vinyl und Kork  – all das ist in der Regel auch mit einer Fußbodenheizung möglich. Generell können Sie beim Fußbodenheizung nachrüsten auf ein Nasssystem (in der Regel ein Dünnschichtsystem) oder ein Trockensystem zurückgreifen. Beim Dünnschichtsystem werden die dünnen Heizungsrohre auf einem speziellen Verlegesystem mit niedriger Aufbauhöhe verlegt und dann mit dünnflüssiger Bodenspachtelmasse übergossen. So sind die Heizungsrohre vollflächig umschlossen und können die Wärme optimal an den Boden abgeben. Auch empfehlenswert zum Nachrüsten im Bestand ist eine Fußbodenheizung im Trockenbau. Die Montage einer Fußbodenheizung im Trockensystem ist einfacher und flexibler, hier können zum Beispiel die Heizungsrohre in bereits vorgefertigte Bodenelemente verlegt werden. Darauf kommen im Gegensatz zum Nasssystem kein Estrich, sondern Trockenbauplatten. Das spart Trocknungszeit, letztlich auch Gewicht und Aufbauhöhe.

Sollten Sie sich für eine Fußbodenheizung – oder eine andere Flächenheizung im Altbau beziehungsweise im Bestandsgebäude interessieren, sollten Sie einen Fachmann zu Rate ziehen. Er kann Ihnen einen auf Ihr Gebäude zugeschnitten Kostenplan erstellen und erklärt Ihnen im Detail die Fußbodenheizung im Aufbau sowie die notwendigen handwerklichen Maßnahmen zum Einbau. Egal für welches System Sie sich entscheiden, der nachträgliche Einbau einer Fußbodenheizung verursacht Kosten. Deshalb sollten Sie sich auch über mögliche Förderungen informieren.

Vorteile und Nachteile im Blick haben: Flächenheizungen im Vergleich

Vor der Entscheidung zu Einbau oder Modernisierung sollten Sie sich als Hausbesitzer oder Bauherr über die jeweiligen Vor- und Nachteile von Flächenheizungen informieren. Fußbodenheizungen beispielsweise reagieren relativ langsam auf Änderungen am Temperaturregler. Heizt plötzlich die Sonne den Raum zusätzlich auf, dauert es also eine Weile, bis kein heißes Wasser mehr durch die Fußbodenheizung geleitet wird. Außerdem sind sie nicht mit jedem Bodenbelag kompatibel. Beim Einbau einer Wandheizung müssen Sie dagegen beachten, die entsprechenden Flächen nicht mit Möbeln zu verstellen. Auch beim Anbringen von Bildern und Regalen ist Vorsicht geboten, denn Nägel oder Dübel können das Rohrsystem beschädigen. Im Vergleich zu Fußbodenheizungen werden Wandheizungen näher an der Oberfläche verbaut, was sie weniger träge macht als die Bodenvariante. Auch wird die Wärme aus der Wand meist als behaglicher empfunden, da die Wärmestrahlung nicht nur die Füße, sondern den ganzen Körper erreicht.

Um von den jeweiligen Vorzügen von Wand- und Fußbodenheizung zu profitieren, können Sie auch beide Systeme kombinieren. Besonders sinnvoll ist das in Räumen mit geringer Bodenfläche, in denen eine Fußbodenheizung allein nicht ausreicht. Mit einer zusätzlichen Wandheizung können Sie so zum Beispiel den Komfort in einem kleinen Bad steigern. Im Kinderzimmer erreichen Sie durch den zusätzlichen Einsatz einer schnell reagierenden Wandheizung, dass der Raum beim Spielen warm und beim Schlafen kühl ist. Bei einer kombinierten Flächenheizung wird empfohlen, zwei Drittel der Heizleistung auf die Fußbodenheizung und ein Drittel auf die Wandheizung zu verteilen.

Bildnachweise (v. o. n. u.): © Intelligent heizen (Bild 1), © iStock.com/pressdigital (Bild 2)

Finden Sie den passenden Fachbetrieb für Ihre neue Heizung

Wenn Sie also über die Installation einer Flächenheizung nachdenken, lassen Sie sich umfassend vom Fachhandwerker zu möglichen Varianten und Kombinationen und über eine mögliche Förderung beraten.

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