Müssen Sie beim Duschen immer auf das warme Wasser warten, während das kostbare Nass ungenutzt in den Abfluss fließt? Oder schwankt die Wassertemperatur häufig zwischen heiß und kalt? Das muss nicht sein. Ein elektronischer Durchlauferhitzer sorgt dafür, dass das Wasser vom ersten Tropfen an mit der gewünschten Temperatur aus Hahn oder Duschkopf kommt. Das spart Wasser, Energie und Nerven.

Warmwasserbereitung an Ort und Stelle

Wer einen Neubau oder eine Haussanierung plant, sollte sich intensiv mit dem Thema Warmwasser beschäftigen. Denn immerhin steht die Trinkwassererwärmung beim Energieverbrauch in deutschen Haushalten an zweiter Stelle – gleich nach der Heizung. Grundsätzlich unterscheidet man bei der Warmwasserversorgung zwischen zentralen und dezentralen Systemen. Beide Lösungen lassen sich jedoch auch kombinieren. Welches System für Sie das Passende ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Am besten lassen Sie sich dazu von einem qualifizierten Fachhandwerker beraten.

Bei einem zentralen System ist die Warmwasserbereitung in der Regel an die Heizungsanlage im Keller gekoppelt. Das damit erhitzte Wasser wird in einem Behälter gespeichert und über Rohrleitungen zu Waschbecken, Dusche und Co. transportiert. Der Nachteil: Häufig gehen dabei Wärme und Wasser verloren. Bei der dezentralen Lösung wird das Wasser dagegen mit einem gas- oder strombetriebenen Durchlauferhitzer unmittelbar dort erwärmt, wo es auch benötigt wird – ob im Bad, in der Küche oder im Gäste-WC. Dadurch werden Verluste minimiert.

Strombetriebene Durchlauferhitzer: hydraulische oder elektronische Regelung?

Wer sich für eine dezentrale Warmwasserbereitung entscheidet, ist mit einem modernen, elektronischen Durchlauferhitzer gut beraten. Ein solches Gerät verursacht kaum Wartungskosten und arbeitet hocheffizient. Haben Sie bereits einen hydraulischen Durchlauferhitzer für die dezentrale Warmwasserbereitung zu Hause, lohnt es sich, diesen gegen ein elektronisches Modell auszutauschen. Dadurch steigern Sie Ihren Komfort und können bis zu 20 % an Energie einsparen.

Hydraulische Durchlauferhitzer arbeiten in Abhängigkeit von der Wasserdurchflussmenge – bei kleinem Durchfluss mit kleiner Leistung, bei großem Durchfluss mit höherer Leistung. Schwankt allerdings der Wasserdruck, was häufig vorkommt, schwankt auch die Wassertemperatur entsprechend. Elektro-Durchlauferhitzer arbeiten dagegen unabhängig vom Wasserdruck. Sie sind mit einer Mikroprozessor-Technologie ausgestattet und passen ihre Leistung dadurch konstant der gewünschten Temperatur an.

Außerdem entfällt bei ihnen die wenig effiziente Beimischung von Kaltwasser, die bei hydraulischen Geräten nötig ist, um die gewünschte Temperatur zu erreichen. Das spart Wasser und Energie. Der Austausch eines hydraulischen durch einen elektronischen Durchlauferhitzer ist in der Regel problemlos möglich. Er sollte aber unbedingt von einem Fachhandwerker durchgeführt werden. Fachbetriebe in Ihrer Nähe finden Sie über die Handwerkersuche auf unserem Portal.