Sie möchten gern weniger Energie beim Heizen verbrauchen? Dann sollten Sie sich die staatliche Förderung für den Tausch Ihrer alten Heizungspumpe nicht entgehen lassen. Noch bis 2020 fördert die Bundesregierung den Einbau moderner Geräte bei Anlagen, die seit mindestens zwei Jahren in Betrieb sind. Wir haben die wichtigsten Gründe für den Pumpentausch für Sie zusammengestellt.

Pumpentausch Beratungssituation

1. Sie sparen rund 100 € Stromkosten im Jahr.

Heizungspumpen, auch Umwälzpumpen genannt, transportieren das vom Heizkessel erwärmte Wasser zu den Heizkörpern. Das Problem: 80 % der Heizungspumpen in Deutschland sind veraltet. Im Gegensatz zu modernen Modellen regeln sie sich nicht nach Bedarf selbst und arbeiten rund um die Uhr mit der gleichen Leistung. Dadurch verursachen sie bis zu 10 % des Stromverbrauchs im Haushalt. Tauschen Sie z.B. eine alte 80-Watt-Umwälzpumpe gegen eine regulierbare 10-Watt-Hocheffizienzpumpe, fällt die jährliche Stromrechnung rund 100 € niedriger aus.

Mit unserem Optimierungsrechner finden Sie schnell heraus, wie viel Sie mit dem Pumpentausch in Ihrem konkreten Fall sparen können.

2. Der Staat übernimmt 30 % der Kosten für Ihre neue Heizungspumpe

Die Heizungspumpe auszutauschen lohnt sich aktuell besonders. Der Staat fördert diese Maßnahme zur Optimierung Ihrer Heizung mit einem Zuschuss von 30 % auf die Nettokosten. Liegen diese z.B. bei 335 € (400 € brutto), erhalten Sie einen Zuschuss von 100 €. Dadurch rentiert sich die Investition schon nach drei Jahren. Um die Förderung zu erhalten, muss ein Fachbetrieb den Einbau vornehmen.

Gefördert wird übrigens auch der Austausch von Warmwasserzirkulationspumpen. Wie Sie den 30-%-Zuschuss beantragen, erfahren Sie auf unserer Themenseite zur Heizungsoptimierung.

3. Ihre Wartungs- und Reparaturkosten sinken.

Wie andere technische Geräte verschleißen auch Heizungspumpen mit steigendem Alter. Der Einbau einer neuen Pumpe senkt daher das Risiko für Störungen und Ausfälle der Heizung. Dadurch fallen weniger Wartungs- und Reparaturkosten an. Aber auch wenn die alte Pumpe noch störungsfrei funktioniert, lohnt sich aufgrund des hohen Stromsparpotenzials der Wechsel zu einem Modell der neueren Generation.

4. Die neue Pumpe hilft, die Effizienz Ihrer Heizung zu verbessern.

Eine Heizungsanlage besteht aus vielen Komponenten, die gut aufeinander abgestimmt werden müssen. Der Einbau einer modernen Heizungspumpe ist ein erster wichtiger Schritt zu einer effizienten Heizung. Damit Sie jedoch das volle Einsparpotenzial der neuen Pumpe ausschöpfen können, sollten Sie zusätzlich einen hydraulischen Abgleich der Anlage durchführen lassen. Er sorgt dafür, dass in allen Heizkörpern nur die tatsächlich benötigte Menge Heizwasser ankommt. Ohne diese Maßnahme wäre der Stromverbrauch auch bei einer modernen Heizungspumpe unnötig hoch, da unnötig viel Heizwasser durch das System gepumpt werden muss.

Der Staat unterstützt den hydraulischen Abgleich ebenfalls mit einem Zuschuss von 30 %. Auch der Einbau moderner Thermostate oder Einzelraumtemperaturregler werden gefördert. Nähere Auskünfte dazu erhalten Sie von Ihrem Heizungsinstallateur.

5. Sie schonen Umwelt und Klima.

Durch die vielen veralteten Pumpen in deutschen Heizungskellern werden Jahr für Jahr unnötig viele Kilowattstunden Strom verbraucht – und damit klimaschädliche CO2-Emissionen freigesetzt. Mit dem Einbau eines neuen Geräts sparen Sie also nicht nur Kosten, sondern tun auch dem Klima etwas Gutes. Der Staat dankt es Ihnen mit der attraktiven Förderung für das Rundumpaket zur Heizungsoptimierung.

Sie möchten noch mehr über das Thema effizientes Heizen erfahren? Dann laden Sie sich gern unsere kostenlose Infobroschüre über Heizungsoptimierung herunter.