Loading... logo

Heizungsförderung: Nachfrage steigt deutlich – Wärmepumpen besonders gefragt

Die Nachfrage nach staatlicher Heizungsförderung hat im März 2026 spürbar angezogen. Wie der TGA Fachberater berichtet, wurden im März bei der KfW-Heizungsförderung 37.069 neue Projektzusagen erteilt. Das sind rund 28 Prozent mehr als im Februar und 35 Prozent mehr als im März 2025.

Besonders stark fiel der Zuwachs bei Wärmepumpen aus. Projekte mit mindestens einer Heizungs-Wärmepumpe legten gegenüber dem Vorjahresmonat um 45,4 Prozent zu. Bei Biomasse-Heizkesseln gingen die Zusagen dagegen um 14,6 Prozent zurück.

Als mögliche Gründe für das gestiegene Interesse werden unter anderem die im Februar vorgestellten Eckpunkte für das neue Gebäudemodernisierungsgesetz sowie deutlich höhere Preise für fossile Brennstoffe genannt. Wie stark die einzelnen Faktoren tatsächlich zur höheren Nachfrage beigetragen haben, lässt sich allerdings nicht genau beziffern.

Von Januar bis März 2026 wurden insgesamt 89.631 Förderzusagen ohne Zusatzanträge erteilt. Der größte Teil entfiel auf Wärmepumpen: 80.766 Zusagen wurden für diese Heiztechnik bewilligt. Damit machen Wärmepumpen rund 89 Prozent der geförderten Wärmeerzeuger aus.

Für Verbraucherinnen und Verbraucher zeigt die Entwicklung: Das Interesse an klimafreundlicher Heiztechnik bleibt hoch. Wer eine neue Heizung plant, sollte sich frühzeitig über Fördermöglichkeiten informieren und beachten, dass für den Antrag in der Regel bereits ein Liefer- oder Leistungsvertrag mit Fördervorbehalt vorliegen muss.

Weitere Details und Diagramme zur aktuellen Heizungsförderung bei TGA-Fachberater.

Foto Header: istock/francescoridolfi

Nach oben