Rund 24 Milliarden Euro könnten Haushalte in Deutschland jedes Jahr bei den Heizkosten einsparen. Das zeigt der neue Heizspiegel 2026, der pünktlich zum Start der Heizsaison erschienen ist. Rund 90 Prozent der Haushalte haben demnach noch Einsparpotenzial. Gleichzeitig bleiben die Heizkosten auf einem hohen Niveau.
Wie viel das Heizen kostet, hängt stark vom jeweiligen Energieträger ab. Nach der Prognose für 2026 ist Fernwärme die teuerste Heizart. Für eine 70 Quadratmeter große Wohnung in einem Mehrfamilienhaus werden rund 1.310 Euro Heizkosten pro Jahr erwartet. Wer mit einer Wärmepumpe heizt, muss dagegen mit etwa 735 Euro pro Jahr rechnen.
Auch die Preisentwicklung fällt je nach Energieträger unterschiedlich aus. Während die Kosten für Fernwärme langfristig weiter steigen, unterliegen andere Energieträger teilweise deutlichen Schwankungen. Für Gaskunden zeichnet sich 2026 eine Preissenkung gegenüber dem Vorjahr ab. Langfristig können vor allem bei fossilen Energieträgern weitere Kostensteigerungen hinzukommen.
Wer mehr über das Sparpotenzial beim Heizen erfahren möchte, findet unter unserer Kategorie „Heizung optimieren“ weitere Informationen. Dort erfahren Sie, mit welchen Maßnahmen sich die Heizung effizienter betreiben und Energie sowie Heizkosten sparen lassen – vom richtigen Einstellen der Heizung bis zum hydraulischen Abgleich.
