Zur Erstellung des KfW-Energiewendebarometers wurden 4.000 bis 6.000 private Haushalte in Deutschland zu ihrem aktuellen und künftigen Einsatz sogenannter energiewenderelevanter Technologien befragt. Dazu zählt die KfW Wärmepumpen, Aufdach-Photovoltaikanlagen, Solarthermieanlagen, Batteriespeicher, Holzpelletheizungen und Elektroautos.
Laut KfW sind 66 % der befragten Haushalte wieder stärker bereit, sich persönlich mit Investitionen für den Klimaschutz einzusetzen. Diese Bereitschaft war in der Vergangenheit rückläufig und stieg 2026 um 7 %. Aktuell nutzen rund 14 Millionen Haushalte mindestens eine Energiewendetechnologie. Bis Jahresende planen weitere 5 % die erstmalige Anschaffung einer solchen Technologie.
Haushalte mit niedrigen Einkommen sowie Mieter nutzen Energiewendetechnologien deutlich seltener als einkommensstärkere Haushalte und Eigentümer. Für die Wärmeversorgung heizen noch immer 63 % der Haushalte mit Gas oder Öl, während 9 % eine Wärmepumpe nutzen. Zwar können sich mehr als 40 % der befragten Eigentümer die Anschaffung einer Wärmepumpe vorstellen. Zweifel an der Wirtschaftlichkeit der Investition und fehlende finanzielle Mittel sind jedoch die größten Hindernisse für den Umstieg.
Quelle: KfW Research (27.08.2026)
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