Ab dem 1. März gibt es ein neues Energielabel für Haushaltsgeräte. Durch die Labelanpassung soll die Auswahl effizienter Haushaltsgeräte weiter erleichtert und befördert werden. 

Die größte Neuerung betrifft die farbige Skala des EU-Energielabels. Sie reicht wieder von A bis G. Dabei steht „A“ für besonders effiziente und „G“ für wenig effiziente Geräte. Auf dem aktuellen Label reicht die Skala meist von „A+++“ bis „D“. Grund dafür ist, dass viele Geräte in den vergangenen Jahren deutlich effizienter geworden sind und weniger Strom verbrauchen.

Das neue Label enthält nun zusätzliche Angaben. Beispielsweise wird angegeben, wie lange ein Waschdurchgang im sparsamen Eco-Modus einer Waschmaschine dauert. Ein QR-Code auf dem Energielabel führt zu weiteren Infos über das jeweilige Gerät.

Stufenweise Einführung

Das neue Label wird aber nicht für alle Produkte gleichzeitig eingeführt. Den Anfang machen u.a. Geschirrspüler und Waschmaschinen. Weitere Produktgruppen folgen stufenweise. Heizungen und Warmwasserbereiter erhalten erst 2026 neue EU-Energieeffizienzklassen. Für Heizungen wurde das Effizienzlabel erst 2015 eingeführt. Auch im Fall der Heizungsanlage schafft das Energielabel mehr Vergleichbarkeit beim Kauf. Für den Endkunden wird es einfacher, die Energieeffizienz als wichtiges Entscheidungskriterium mit einzubeziehen. Gleichzeitig wird für die Hersteller ein Anreiz geschaffen, die Entwicklung besonders effizienter Geräte voranzutreiben und auch bei der Vermarktung stärker auf energieeffiziente Geräte zu setzen.

Übrigens: Für Verbundanlagen gelten ebenfalls noch die bisherigen Effizienzklassen. Verbundlabel müssen vom Fachhandwerker eigenständig erstellt werden. Über die Plattform Heizungslabel der VdZ können Fachhandwerker kostenfrei und einfach Verbundanlagenlabel erstellen.