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Wallbox-Förderung 2026: Neue Impulse für Mehrparteienhäuser

In die Wallbox-Förderung kommt wieder Bewegung. Eine bundesweite KfW-Förderung für private Wallboxen gibt es zwar seit 2024 nicht mehr. Für 2026 ist jedoch ein neues staatliches Förderprogramm für das E-Laden in Mehrparteienhäusern angekündigt. Zudem stellen einige Bundesländer sowie zahlreiche Städte und Gemeinden weiterhin eigene Zuschüsse bereit.

Die Bundesregierung hat mit dem „Masterplan Ladeinfrastruktur 2030“ die Grundlage für eine gezielte Unterstützung von Eigentümern sowie Wohnungseigentümergemeinschaften geschaffen. Geplant ist eine finanzielle Förderung für die Installation von Wallboxen in Garagen und Tiefgaragen von Mehrfamilienhäusern.

Neben den eigentlichen Ladestationen sollen auch notwendige Begleitmaßnahmen förderfähig sein – etwa die Ertüchtigung des Netzanschlusses sowie die Modernisierung der elektrischen Gebäudeinfrastruktur. Konkrete Informationen zu Förderkonditionen, Antragsverfahren und Fördersätzen werden Anfang 2026 erwartet.

Aktuelle Fördermöglichkeiten auf Landesebene

Derzeit stehen bundesweit keine KfW-Zuschüsse für private Wallboxen zur Verfügung. Förderprogramme für Privatpersonen und Hausgemeinschaften gibt es aktuell nur noch in zwei Bundesländern:

  • Baden-Württemberg
  • Nordrhein-Westfalen

Interessierte sollten die jeweiligen Landesprogramme prüfen, da Förderbedingungen und Budgets begrenzt sein können.

Zuschüsse durch Städte, Gemeinden und Energieversorger

Darüber hinaus bieten einzelne Städte, Gemeinden und Energieversorger weiterhin finanzielle Anreize für den Umstieg auf Elektromobilität. Diese reichen von direkten Zuschüssen für den Kauf und Einbau einer Wallbox über Rabatte bis hin zu vergünstigten Stromtarifen für das Laden von E-Fahrzeugen.

Eine aktuelle Übersicht fördernder Städte und Kommunen stellt der ADAC auf seiner Website bereit.

Foto: Intelligent heizen / Björn Lülf

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