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Energieträger

Als Energieträger werden Stoffe bzw. Rohstoffe bezeichnet, die Energie speichern und durch Energiegewinnung und -transport für den Menschen nutzbar gemacht werden können. Darunter fallen Substanzen wie Öl, Holz oder Gas, die bei ihrer Umwandlung z.B. durch Verbrennen Wärmeenergie freisetzen. Der Begriff „Energieträger“ wird auch synonym für Energiequelle benutzt. In den meisten Fällen muss die in den Energieträgern enthaltene Energie in eine andere Energieform umgewandelt werden, um genutzt werden zu können; so zum Beispiel bei Erdöl, Windenergie oder Uran. Die einzelnen Energieträger haben eine unterschiedliche Speicher- und Transportfähigkeit sowie einen unterschiedlichen Wirkungsgrad.

Die passende Förderung für Ihre neue Heizung

Gut stehen die Chancen für die Förderung durch ein Darlehen von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Auch das Bundesamt für Wirtschaft- und Ausfuhrkontrolle (BAFA) unterstützt mit einem Investitionszuschuss.

Weitere Lexikon-Artikel

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Gebäudeenergiegesetz (GEG)

Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) enthält Vorgaben für erneuerbare Wärme und Heiztechnik sowie Regelungen zu Energiestandards für neue Dächer, Fenster oder gedämmte Wände. Ziel ist es, die Gebäude möglichst energieeffizient zu machen – sowohl im Neubau als auch bei Bestandsgebäuden. Denn bis 2045 soll Deutschland klimaneutral sein. Das überarbeitete GEG gilt seit dem 1. Januar 2024. Zur […]

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Solarthermie

Im Unterschied zu photovoltaischen Techniken wird bei der Solarthermie die Sonneneinstrahlung mit Hilfe von Kollektoren Wärme gewonnen (bei der Photovoltaikanlage wird Strom erzeugt). Mittels einer Trägerflüssigkeit, die in den Kollektoren erwärmt wird, wird die Wärme in einen Speicher übertragen und steht dort für Heizung und Warmwasser bereit. Die Anschaffungskosten für Solarthermieanlagen sind zurzeit noch hoch, dafür erhält […]

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Smart Home

Ein Smart Home bietet dem Endkunden Zusatznutzen durch intelligente Dienste. Der Zusatznutzen kann beispielsweise im Bereich Komfort, Kostenersparnis oder CO₂-Vermeidung liegen. Grundlage ist oft die Vernetzung von Geräten wie Thermostate, Fensterläden, Jalousien und Lampen oder auch die Photovoltaikanlage. Die Umstellung auf Smart Home kann schrittweise erfolgen. Das größte Einsparpotential an Energie und damit auch an Kosten liegt im […]

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Rücklauftemperatur

Die Rücklauftemperatur bezeichnet die Temperatur des abgekühlten Heizungswassers, das zum Wärmeerzeuger zurückfließt. Siehe auch Vorlauftemperatur. Heizungscheck deckt Einsparpotenziale auf Sie wollen herausfinden, ob Ihre Heizung unnötig viel Energie verbraucht? Dann machen Sie den Heizungscheck: Mit diesem Prüfverfahren ermittelt der Fachhandwerker die Schwachstellen Ihrer Heizungsanlage. Zum Heizungscheck Weitere Lexikon-Artikel

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Konvektionswärme

Grundsätzlich unterscheidet man bei der Wärmeübertragung in Räumen zwischen Konvektions- und Strahlungswärme. Konvektionswärme entsteht dadurch, dass sich Luft an warmen Oberflächen – etwa an einem Heizkörper – erwärmt. Die aufgeheizte Luft dehnt sich aus, steigt nach oben und verteilt sich im Raum. Nach einer Weile kühlt sie wieder ab und sinkt zum Boden zurück. Nachteil dieser ständigen Luftströmung: […]

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Lüftungstool

Das Lüftungstool ist ein professionelles, digitales Werkzeug zur Prüfung, ob lüftungstechnische Maßnahmen notwendig sind. Richtig lüften: Das sollten Sie wissen Frische Luft ist wichtig für ein angenehmes Raumklima und ein Garant für unser körperliches und seelisches Wohlbefinden. Richtig heizen und lüften ist einfach, wenn Sie ein paar Tipps berücksichtigen. Mehr erfahren Weitere Lexikon-Artikel

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Brennwertkessel

Ein Brennwertkessel ist ein Heizkessel für moderne Heizungsanlagen, der die Energie des eingesetzten Brennstoffs (Brennwert) sehr effizient nutzt. Der Brennwertkessel senkt die Temperatur der entstandenen Abgase so stark ab, dass der Wasserdampf kondensiert. Durch die Nutzung der Kondensationswärme wird der Verbrauch fossiler Brennstoffe wesentlich reduziert und ein deutlich höherer Wirkungsgrad erzielt, als bei älteren Heizkesseln. Gas-Brennwertkessel werden am häufigsten eingesetzt, da sie kompakt […]

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Freie Lüftung

Lüftung ohne maschinelle Unterstützung bezeichnet man als freie Lüftung. Dazu zählen Querlüftung und Schachtlüftung. Wind und Temperaturunterschiede zwischen innen und außen erzeugen einen Druckunterschied zwischen innen und außen, der diese Lüftungsart „antreibt“. Für eine ausreichende Raumlufthygiene muss der Nutzer in Zeiten seiner Anwesenheit in der Regel zusätzlich noch manuell lüften. Richtig lüften: Das sollten Sie wissen Frische Luft ist […]

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Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)

Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) gilt seit dem 1. Januar 2021. Sie spielt bei der Umsetzung der Klimaziele der Bundesregierung eine zentrale Rolle: Als Kernelement des nationalen Klimaschutzprogramms 2030 soll die BEG durch ein vereinfachtes Antragsverfahren und neue Konditionen dazu beitragen, dass sich mehr Hauseigentümer und Sanierer für klimafreundliche Lösungen entscheiden. Seit 2021 ersetzt […]

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Innovationsbonus Biomasse

Beim Innovationsbonus Biomasse handelt es sich um einen Bonus von 5 Prozent auf die förderfähigen Kosten, wenn die neue Heizanlage die Grenzwerte für Feinstaub von maximal 2,5 Milligramm je Kubikmeter einhält. Der Innovationsbonus Biomasse kann bei Biomasseanlagen wie z.B. einer Pelletheizung beantragt werden. Energieträger: Power für Ihre Heizung Öl, Gas, Holz, Solarenergie oder Umweltwärme – […]

Heizwerke und BHKW

In Heizwerken wird im großen Maßstab ausschließliche Wärme, in Blockheizkraftwerken (BHKW) Wärme und Strom gleichzeitig erzeugt. Die Wärme wird zumeist mittels Dampf oder Heißwasser in Leitungsnetzen im Anschlussgebiet verteilt. Neuer oder modernisierte Wärmenetze operieren mit einem niedrigeren Temperaturniveau im Netz, um Verluste zu mindern und Niedertemperatur-Wärmequellen (z.B. erneuerbare Energien) nutzen zu können.

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Abwärme

Von einem technischen Gerät oder einer technischen Anlage erzeugte Wärme, die meist ungenutzt an die Umgebung abgegeben wird. Die Abwärme beinhaltet ein nicht zu verachtendes Energiepotenzial, das genutzt werden kann, um eine höhere Energieeffizienz zu erreichen. In Wohnungen können Lüftungsanlagen zum Beispiel die Wärme der Abluft nutzen, unter anderem mit einem Wärmetauscher zur Vorwärmung der Frischluft oder in Verbindung mit einer Wärmepumpe für […]

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Schalldämpfung

Eine Schalldämpfung kommt bei störenden Lüftungsgeräten zum Einsatz. Diese sind im Normalbetrieb und bei fachgerechter Planung und Installation sehr leise. In den allermeisten Fällen fühlen sich Bewohner dadurch nicht gestört. Trotzdem kann es bauartbedingt in leiser Umgebung, z. B. im Schlafzimmer, bei einigen Lüftungsgeräten immer noch als störend empfunden werden. Lüftungsanlage: starker Partner für die […]

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Deckenheizung

Eine Deckenheizung ist, ähnlich wie eine Fußbodenheizung, eine Flächenheizung. Die Zimmerdecke wird zwecks Beheizung des Raumes erwärmt. Die Deckenheizung ist in der Regel Teil einer Zentralheizung und die Energiezufuhr erfolgt über warmes Wasser, das durch ein Rohrschlangensystem in der Decke gepumpt wird. Im Sommer kann das System auch zur Kühlung genutzt werden, wenn kaltes Wasser durch die Rohre gepumpt […]

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Primärenergieträger

In der Natur unmittelbar vorhandene Energieträger bezeichnet man als Primärenergieträger. Die in ihnen gespeicherte Energie nennt man Primärenergie. Zu den Primärenergieträgern gehören z.B. Steinkohle, Rohbraunkohle, Erdöl, Erdgas, Holz, Kernbrennstoffe, Biomasse, Wasser, Sonne und Wind. Energieträger: Power für Ihre Heizung Öl, Gas, Holz, Solarenergie oder Umweltwärme – beim Heizen kommen heute viele verschiedene Energieträger zum Einsatz. Einzeln oder clever kombiniert, […]

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