Der Frühling ist der perfekte Zeitpunkt, um eine Heizungsmodernisierung anzugehen: So müssen Sie während der Sanierungsmaßnahmen nicht im Kalten sitzen. Wer seine bestehende Anlage beispielsweise zu einer Hybridheizung umbaut, profitiert schon ab dem nächsten Winter von geringeren Heizkosten. Ein Hybridsystem kombiniert verschiedene Energieträger und versorgt Sie dadurch sparsam und zuverlässig mit Wärme.

Teamwork bei der Energieerzeugung

Eine Hybridheizung verbindet die Vorteile verschiedener Energieträger und Heizsysteme: Ein Öl- oder Gas-Brennwertkessel wird wahlweise mit einer oder mehreren regenerativen Energiequellen – Sonne, Holz oder Umweltwärme – kombiniert. Der Energiemix gewährleistet auch dann eine zuverlässige Wärmeversorgung, wenn eine der Energiequellen nicht ausreichend verfügbar ist. Möglich macht dies ein zentraler Wärmespeicher – das Herzstück einer jeden Hybridheizung. Die Energie, die von Heizkessel, Solaranlage, Kaminofen oder Wärmepumpe erzeugt wird, erwärmt das Wasser im Speicher. Bei Bedarf stellt dieser dann die gespeicherte Wärme für Raumheizung oder Warmwasser zur Verfügung.

Energiesparen mit System

Gerade in den Übergangsmonaten lässt sich ein Großteil der benötigten Energie regenerativ erzeugen. Der Gas- oder Öl-Brennwertkessel springt erst dann an, wenn die Temperatur im Speicher ein bestimmtes Niveau unterschreitet. Dadurch können Sie Ihren Verbrauch an Gas oder Öl reduzieren – und werden so unabhängiger von fossilen Brennstoffen. Wenn Sie zum Beispiel einen modernen Brennwertkessel mit einer Solarthermieanlage kombinieren, lässt sich der jährliche Bedarf an Primärenergie um bis zu 40 % senken. Auf diese Weise können Sie ebenfalls bis zu 65 % des jährlichen Warmwasserbedarfs kostenfrei und umweltfreundlich erzeugen.

Der Weg zu Ihrer Hybridheizung

Hybridheizungen kommen sowohl im Neubau als auch bei der Modernisierung bestehender Heizungsanlagen zum Einsatz. Ist bereits ein moderner Öl- oder Gas-Brennwertkessel vorhanden, können Sie gleich mit der Erweiterung zum Hybridsystem beginnen. Veraltete Heizkessel müssen zunächst durch moderne Brennwerttechnik ersetzt werden. Anschließend können Sie Ihre Anlage Schritt für Schritt ergänzen, zum Beispiel zunächst mit einer Solaranlage und später mit einer Wärmepumpe.

Kontaktieren Sie einen qualifizierten Fachhandwerker, damit er mit Ihnen den optimalen Fahrplan für den Umbau Ihrer Anlage erarbeitet. Attraktive Förderprogramme wie das Marktanreizprogramm der Bundesregierung unterstützen Sie bei der Heizungssanierung. Mit der Fördermitteldatenbank auf unserem Serviceportal können Sie sich schnell einen Überblick über aktuelle Fördertöpfe verschaffen. Auf unserem Portal steht Ihnen außerdem die Informationsbroschüre „Hybridheizung“ zum kostenlosen Download zur Verfügung.