Ein Brennwertkessel ist ein Heizkessel für moderne Heizungsanlagen, der die Energie des eingesetzten Brennstoffs (Brennwert) sehr effizient nutzt. Der Brennwertkessel senkt die Temperatur der entstandenen Abgase so stark ab, dass der Wasserdampf kondensiert. Durch die Nutzung der Kondensationswärme wird der Verbrauch fossiler Brennstoffe wesentlich reduziert und ein deutlich höherer Wirkungsgrad erzielt, als bei älteren Heizkesseln. Gas-Brennwertkessel werden am häufigsten eingesetzt, da sie kompakt sind und auch in Wohnungen untergebracht werden können. Da die Abgase des Gas-Brennwertkessels relativ viel Wasserdampf enthalten, ist hier die Nutzung der Kondensationswärme besonders effektiv. Außerdem gibt es Öl- und Holzpellet-Brennwertkessel. Für den Einbau eines modernen Brennwertkessels können Fördermittel beantragt werden. Welche Förderung infrage kommt, können Sie mit unserem Fördermittel-Tool ermitteln.
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Scheitholz ist nicht industriell verarbeitetes Brennmaterial aus naturbelassenen Holzstücken, das in Öfen, Kaminen oder Herden verfeuert wird. Um einen optimalen und umweltschonenden Heizwert zu erzielen, muss darauf geachtet werden, dass es sich um möglichst trockenes Holz handelt. Energieträger: Power für Ihre Heizung Öl, Gas, Holz, Solarenergie oder Umweltwärme – beim Heizen kommen heute viele verschiedene Energieträger zum Einsatz. Einzeln […]
Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) gilt seit dem 1. Januar 2021. Sie spielt bei der Umsetzung der Klimaziele der Bundesregierung eine zentrale Rolle: Als Kernelement des nationalen Klimaschutzprogramms 2030 soll die BEG durch ein vereinfachtes Antragsverfahren und neue Konditionen dazu beitragen, dass sich mehr Hauseigentümer und Sanierer für klimafreundliche Lösungen entscheiden. Seit 2021 ersetzt […]
Entstehung von Erdgas Erdgas ist ein brennbares Naturgas. Es besteht hauptsächlich aus Methan, Stickstoff, einem geringen Anteil anderer Kohlenwasserstoffe und Spuren von Helium. Häufig tritt es zusammen mit Erdöl auf, da es auf ähnliche Weise entsteht. Erdgas entsteht unterirdisch aus geochemischen Umwandlungsprozessen von organischem Material. Durch Risse und Poren in den Gesteinsschichten wandert das Gas […]
Wenn sich eine Heizung im Teillastbereich befindet, wird damit ein Betriebszustand zwischen Volllast (100 % der möglichen Leistung) und Nulllast (Heizung ist aus) angegeben. Eine Heizung im Teillastbereich läuft demzufolge nicht mit der vollen möglichen Leistung, sondern nur mit einem Teil der möglichen Leistung. Bei der Wärmeproduktion ist es aber erstrebenswert, eine Heizung voll auszulasten […]
In Niedertemperaturkesseln wird das Kesselwasser nicht so heiß wie in alten Brennern. Das spart Energie und reduziert den CO₂-Ausstoß. Heizungscheck deckt Einsparpotenziale auf Sie wollen herausfinden, ob Ihre Heizung unnötig viel Energie verbraucht? Dann machen Sie den Heizungscheck: Mit diesem Prüfverfahren ermittelt der Fachhandwerker die Schwachstellen Ihrer Heizungsanlage. Zum Heizungscheck Weitere Lexikon-Artikel
Bei einer Abluftanlage saugen Ventilatoren die Luft aus Küche, Bad oder Toilette ab. Dadurch wird die hier anfallende Luftfeuchtigkeit, aber auch unangenehme Gerüche abgeführt. Die frische Außenluft strömt währenddessen über Undichtigkeiten des Gebäudes und über speziell dafür installierte Lüftungselemente in der Fassade nach. Die passende Förderung für die Wärmepumpe Wenn Sie Ihre Heizung auf erneuerbare Energien umstellen […]
Eine Entlüftungsanlage verhindert das Festsetzen von unangenehmen Gerüchen, entfernt Schadstoffe und vermindert Lärm. Eine funktionierende Entlüftung ist wichtig für die Vermeidung zu hoher Luftfeuchtigkeit und Schimmelbildung. Außerdem kann eine solche Lüftungsanlage eine sofort messbare Einsparung der Energiekosten gewährleisten, wenn sie auch die Wärmerückgewinnung unterstützt. Eine Entlüftungsanlage eignet sich für neue Gebäude ebenso wie bei der Altbausanierung. Lüftungsanlage: starker Partner […]
Ein Flächenkollektor, auch Erdwärmekollektor genannt, ist Bestandteil einer Sole-Wasser-Wärmepumpe. Der Kollektor entzieht dem Erdreich gespeicherte Sonnenenergie, die durch direkte Einstrahlung und durch Regen aufgenommen wird. Dazu werden Erdrohre unterirdisch auf großer Fläche in Schleifen verlegt. In den Rohren zirkuliert ein Solegemisch, das die Wärme in den Verdampfer der Wärmepumpe transportiert. Eine Begriffsklärung zur Wärmepumpe und weitere Informationen zur Funktionsweise […]
Im Unterschied zu photovoltaischen Techniken wird bei der Solarthermie die Sonneneinstrahlung mit Hilfe von Kollektoren Wärme gewonnen (bei der Photovoltaikanlage wird Strom erzeugt). Mittels einer Trägerflüssigkeit, die in den Kollektoren erwärmt wird, wird die Wärme in einen Speicher übertragen und steht dort für Heizung und Warmwasser bereit. Die Anschaffungskosten für Solarthermieanlagen sind zurzeit noch hoch, dafür erhält […]
Zentrale Versorgung mittlerer und großer Versorgungsgebiete (Kommune, Stadt, städtischer Ballungsraum oder auch ein Zusammenschluss von aneinandergrenzenden Wärmenetzen) mit Wärme für Heizung und Warmwasserbereitung.
Emission an CO2-Äquivalent CO2-Äquivalente sind eine Maßeinheit zur Vereinheitlichung der Klimawirkung der unterschiedlichen Treibhausgase. Mit ihnen kann folglich auch das Treibhausgaspotenzial der Energieträger bestimmt werden. Dabei werden alle Einzelemissionen auf das Treibhauspotenzial von Kohlenstoffdioxid umgerechnet. Die Ermittlung erfolgt aus dem Endenergiebedarf des Gebäudes mit dem Emissionsfaktor der jeweiligen Energieträger. Dieser Faktor berücksichtigt auch vorgelagerte Prozessketten […]
Ein Heizkessel dient in einer Zentralheizungsanlage als Wärmeerzeuger und kann in verschiedenen Bauformen und Ausführungen konstruiert sein. Durch einen Brenner wird die Brennkammer des Kessels erwärmt. Rund um die Kesselkammer befinden sich Rohrleitungen, in denen eine Flüssigkeit, in der Regel Wasser, die thermische Energie der Verbrennung aufnimmt und in das Heizsystem einspeist. In privaten Haushalten sind Heizkessel meistens in […]
Mit dem Start der Förderung durch die BEG wurden die Konditionen für den Neubau deutlich verbessert. Zusätzlich wird bei allen Gebäuden die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten (NH-Klasse) prämiert. Neubauten mit einem Nachhaltigkeitszertifikat werden in die NH-Klasse eingeordnet. Wird die NH-Klasse erreicht, erhöht sich die Förderung bei einer Sanierung um 5 Prozent und beim Neubau um 2,5 […]
Biobrennstoffe sind Brennstoffe biologisch-organischer Herkunft. Sie sind Teil der Biomasse und enthalten in ihren chemischen Bindungen solare Strahlungsenergie, die von den Pflanzen durch Photosynthese gebildet wurde. Durch die Verbrennung dieser Brennstoffe kann die gespeicherte Energie freigesetzt werden. Unterschieden wird in Festbrennstoffe, z. B. Holz, und Flüssigbrennstoffe, beispielsweise Bioethanol. Biobrennstoffe machen rund 90 % der für Wärme genutzten […]