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Energieberatung

Ziel einer Energieberatung ist die planvolle energetische Sanierung eines Gebäudes, verbunden mit dem Zweck Heizkosten zu sparen, den Wohnkomfort zu erhöhen sowie den Wert der Immobilie und die Umwelt zu entlasten.

Die Beratung und die anschließende Erstellung eines (individuellen) Sanierungsfahrplans für das gesamte Wohngebäude wird vom BMWi gefördert. Bei Ein- und Zweifamilienhäusern werden 80 Prozent (jedoch höchstens 1.300 Euro) übernommen. Bei einem Gebäude mit mehr als drei Wohn-einheiten werden bis zu 1.700 Euro übernommen. Für Wohnungseigentümergemeinschaften gibt es einen zusätzlichen Zuschuss von bis zu 500 Euro.

Förderberechtig sind:

  • Haus- und Wohnungseigentümer
  • Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG)
  • Mieter und Pächter
  • Nießbrauchberechtigte

Fördervoraussetzungen sind:

  • Das Gebäude steht in Deutschland.
  • Der Bauantrag bzw. die Bauanzeige müssen mindestens zehn Jahre zurückliegen.
  • Das Gebäude dient überwiegend dem Wohnen.

Weitere Informationen liefert Ihnen der Flyer des Bundeswirtschaftsministeriums „Gut beraten, besser saniert“.

Heizungscheck deckt Einsparpotenziale auf

Sie wollen herausfinden, ob Ihre Heizung unnötig viel Energie verbraucht? Dann machen Sie den Heizungscheck: Mit diesem Prüfverfahren ermittelt der Fachhandwerker die Schwachstellen Ihrer Heizungsanlage.

Weitere Lexikon-Artikel

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Power to Heat

Power to Heat bezeichnet Nutzbarmachung von elektrischer Energie im Wärmebereich. Power-to-Heat kann auch über die Gebäudegrenze hinaus eingesetzt werden: Elektrodenkessel oder Wärmepumpen können dabei in Größenordnungen von bis zu mehreren Megawatt Strom zur Wärmebereitstellung umwandeln. Zur Überbrückung eines räumlichen Auseinanderfallens von Wärmequelle (z. B. im PtH-Kessel) und Wärmesenke (z. B. im Privathaushalt oder Gewerbebetrieb) spielen Wärmenetze eine […]

Emissionsfaktor CO2-Äquivalent

Emission an CO2-Äquivalent CO2-Äquivalente sind eine Maßeinheit zur Vereinheitlichung der Klimawirkung der unterschiedlichen Treibhausgase. Mit ihnen kann folglich auch das Treibhausgaspotenzial der Energieträger bestimmt werden. Dabei werden alle Einzelemissionen auf das Treibhauspotenzial von Kohlenstoffdioxid umgerechnet. Die Ermittlung erfolgt aus dem Endenergiebedarf des Gebäudes mit dem Emissionsfaktor der jeweiligen Energieträger. Dieser Faktor berücksichtigt auch vorgelagerte Prozessketten […]

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Strahlungswärme

Grundsätzlich unterscheidet man bei der Wärmeübertragung in Räumen zwischen Strahlungs- und Konvektionswärme. Im Gegensatz zur Konvektionswärme wird durch Strahlungswärme nicht die Luft im Raum erwärmt. Die Wärmestrahlen, die z. B. eine Fußbodenheizung oder ein Kachelofen abgibt, erwärmen stattdessen direkt die Objekte im Raum, auf die sie treffen. Gegenstände, aber auch die menschliche Hautoberfläche absorbieren die Strahlungswärme, die mit Sonnenstrahlen vergleichbar ist. Diese […]

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Lüftungskonzept

Durch ein Lüftungskonzept wird sichergestellt, dass in neuen und modernisierten Gebäuden ausreichend Luftaustausch stattfindet. Das ist notwendig, da die moderne Gebäudehülle weitgehend luftdicht ist, der natürliche Luftaustausch also stark reduziert wurde. In einem ersten Schritt wird festgestellt, ob ohne zusätzliche Maßnahmen Schimmelbildung und andere Feuchtschäden vermieden werden. Dies können Sie mit unserem Lüftungstool überprüfen. Damit ist aber […]

Fernwärmenetz

Zentrale Versorgung mittlerer und großer Versorgungsgebiete (Kommune, Stadt, städtischer Ballungsraum oder auch ein Zusammenschluss von aneinandergrenzenden Wärmenetzen) mit Wärme für Heizung und Warmwasserbereitung.

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Umfeldmaßnahmen

Umfeldmaßnahmen sind Nebenkosten für Arbeiten bzw. Investitionen, die unmittelbar zur Vorbereitung und Umsetzung sowie für die Ausführung und Funktionstüchtigkeit einer förderfähigen Maßnahme notwendig sind. Das kann z.B. die Optimierungen des Heizungsverteilsystems einschließlich der Durchführung des hydraulischen Abgleichs, der Austausch von Heizkörpern, der Einbau von Flächenheizungen (etwa einer Fußbodenheizung) oder die Rohrleitungsdämmung sein. Umfeldmaßnahmen umfassen das […]

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Energieausweis

Ein Energieausweis ist ein Dokument, das nach europäischer Richtlinie Gebäude energetisch bewertet. In Deutschland regelt das Gebäudeenergiegesetz (GEG) Ausstellung, Verwendung, Grundsätze und Grundlagen der Energieausweise. Ein Energieausweis wird immer für das ganze Gebäude ausgestellt, nicht für eine einzelne Wohnung. Dabei wird zwischen dem verbrauchs- und bedarfsorientierten Energieausweis unterschieden. Der Verbrauchsausweis gibt den Energieverbrauch auf Grundlage des Verbrauchs der […]

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Einblasfeuerung

Eine Einblasfeuerung wird zur Verbrennung von feinen Holzabfällen wie Staub oder Sägemehl eingesetzt. Um einen niedrigen Brennstoffverbrauch zu gewährleisten, muss der Brennstoff ausreichend trocken sein. Weitere Informationen zu Holz als Wärmelieferant finden Sie auf unserer Seite „Holz- und Pelletheizung“. Lüftungsanlage: starker Partner für die neue Heizung Lüftungsanlagen garantieren nicht nur ein gutes Raumklima und gesunde […]

Wärmeübergabestation

Die Übertragung der Wärme eines Fern- oder Nahwärmenetzes in das kundenseitige Wärmeverteilsystem erfolgt über eine Wärmeübergabestation. Diese verfügt i.d.R. über einen Wärmeübertrager, der das Wärmeträgermedium des Wärmenetzes (Heißwasser, Dampf, etc.) und das des Kundennetzes voneinander trennt. Ein direkter Anschluss des Fern- oder Nahwärmenetzes an das Verteilnetzes des Hauses erfolgt hingegen selten. Ein in der Wärmeübergabestation […]

Zentrale Lüftungsanlage

Bei einer zentralen Lüftungsanlage steuert das System die Wohnraumlüftung im gesamten Gebäude, wodurch eine effektive Lüftung garantiert wird. Zusätzlich kann der Frischluftbedarf – wenn gewünscht – manuell angepasst werden. Bei zentralen Lüftungsanlagen versorgt ein einzelnes Lüftungsgerät die gesamte Wohnung mit frischer Zuluft und saugt gleichzeitig die „verbrauchte“, belastete Luft über die sogenannten Ablufträume wie Bad, Toilette und […]

Nahwärmenetz

Zentrale Versorgung kleinerer Versorgungsgebiete (Dorf, Siedlung, Stadtteil) mit Wärme für Heizung und Warmwasserbereitung.

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Vernetzung

Die Vernetzung bezeichnet das Herstellen von Verbindungen zwischen (ursprünglich eigenständigen) Elementen oder Systemen. Die Vernetzung ermöglicht eine Anpassung des Systemverhaltens unter Berücksichtigung des Zustands von anderen Systemelementen. Beispielsweise ermöglicht die Vernetzung von Wärmepumpe und PV­-Anlage, dass die Wärmepumpe dann Warmwasser aufheizt, wenn kostenloser PV­-Strom zur Verfügung steht. Die passende Förderung für die Wärmepumpe Wenn Sie Ihre Heizung […]

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Flachkollektor

Ein Flachkollektor ist eine spezielle Art von Sonnenkollektor. Die flache, meist aus Kupfer bestehende Oberfläche absorbiert das Sonnenlicht, wandelt es in Wärme um und leitet es an den Heizkörper weiter. Flachkollektoren sind die am weitesten verbreitete Kollektorenart für Solaranlagen in Deutschland. Die passende Förderung für die Wärmepumpe Wenn Sie Ihre Heizung auf erneuerbare Energien umstellen möchten, können Sie von großzügigen […]

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Niedrigenergiehaus

Als Niedrigenergiehäuser werden Gebäude bezeichnet, die einen sehr geringen Energiebedarf für Heizwärme und Warmwasser haben. Der Heizwärmebedarf von Niedrigenergiehäusern darf höchstens 70 kWh betragen. Das sind umgerechnet etwa 7 Liter Heizöl pro Quadratmeter und Jahr. Im Vergleich dazu, war nach der bis 2002 geltenden Wärmeschutzverordnung noch ein Heizwärmebedarf von bis zu 100 kWh pro Quadratmeter […]

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Brennstoffzelle

Eine Brennstoffzelle erzeugt Strom, der durch die chemische Reaktion eines Brennstoffes, meistens Wasserstoff, und eines Oxidationsmittel, z.B. Sauerstoff, entsteht. Diese Reaktion wird auch „kalte Verbrennung“ genannt, da der Brennstoff nicht tatsächlich verbrannt, sondern bei wesentlich geringerer Temperatur oxidiert wird. Die Abgase sind daher, je nach Brennstoff, fast oder vollständig schadstofffrei. Außerdem besteht ein Vorteil der Brennstoffzelle darin, […]

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