Im Unterschied zu photovoltaischen Techniken wird bei der Solarthermie die Sonneneinstrahlung mit Hilfe von Kollektoren Wärme gewonnen (bei der Photovoltaikanlage wird Strom erzeugt). Mittels einer Trägerflüssigkeit, die in den Kollektoren erwärmt wird, wird die Wärme in einen Speicher übertragen und steht dort für Heizung und Warmwasser bereit. Die Anschaffungskosten für Solarthermieanlagen sind zurzeit noch hoch, dafür erhält man jedoch auch eine gute Energieausbeute.

Die passende Förderung für die Wärmepumpe
Wenn Sie Ihre Heizung auf erneuerbare Energien umstellen möchten, können Sie von großzügigen staatlichen Zuschüssen profitieren. Auch der Austausch einer älteren gegen eine neue Wärmepumpe wird bezuschusst.
Weitere Lexikon-Artikel

Hybridheizung
Eine Hybridheizung kombiniert Brennwertheizung, Wärmepumpe, Solarthermie und regenerative Brennstoffe. Grundlage des Systems ist ein zentraler Wärmespeicher, in den beispielsweise Wärmequellen wie Solarkollektoren, fossil beheizte Heizungen, wasserführende Holzöfen oder Wärmepumpen überschüssige Wärme einspeisen. Der großvolumige Pufferspeicher wird so zur Wärmequelle für die Heizung und die Warmwasseraufbereitung. Erst wenn im Wärmespeicher eine bestimmte Temperatur unterschritten wird, übernimmt der Heizkessel auf Basis von Öl oder Gas wieder die Wärmeerzeugung. So lassen sich […]

Gebäudeenergiegesetz (GEG)
Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) enthält Vorgaben für erneuerbare Wärme und Heiztechnik sowie Regelungen zu Energiestandards für neue Dächer, Fenster oder gedämmte Wände. Ziel ist es, die Gebäude möglichst energieeffizient zu machen – sowohl im Neubau als auch bei Bestandsgebäuden. Denn bis 2045 soll Deutschland klimaneutral sein. Das überarbeitete GEG gilt seit dem 1. Januar 2024. Zur […]

Flächenkollektor
Ein Flächenkollektor, auch Erdwärmekollektor genannt, ist Bestandteil einer Sole-Wasser-Wärmepumpe. Der Kollektor entzieht dem Erdreich gespeicherte Sonnenenergie, die durch direkte Einstrahlung und durch Regen aufgenommen wird. Dazu werden Erdrohre unterirdisch auf großer Fläche in Schleifen verlegt. In den Rohren zirkuliert ein Solegemisch, das die Wärme in den Verdampfer der Wärmepumpe transportiert. Eine Begriffsklärung zur Wärmepumpe und weitere Informationen zur Funktionsweise […]

Absorber
Der Absorber ist Bestandteil eines thermischen Sonnenkollektors. Er nimmt die Sonnenenergie auf (absorbiert sie) und erwärmt so das Wasser im Wärmespeicher. Weitere Bestandteile eines Solarkollektors dienen zur Wärmeisolierung des Absorbers, um Wärmeverluste zu vermeiden und eine höhere Arbeitstemperatur und einen höheren Solarertrag zu ermöglichen. Alle Infos zum Nachlesen In unseren Broschüren finden Sie alle Informationen zum Thema […]

Smart Metering
Ein Smart Meter ist ein intelligenter elektronischer Zähler, der den Verbrauch und die Einspeisung aufzeichnet und in ein Kommunikationsnetz eingebunden ist. Smart Meter – diese gibt es als Messeinrichtung für Strom, Gas, Wasser und Wärme – dienen in erster Linie der Abrechnung zwischen dem Kunden und dem Netzbetreiber. Über die Kommunikationsverbindung können neben dem Stromverbrauch […]

Ölaustauschprämie
Beim Austausch der alten Ölheizung gegen eine klimaschonende, energieeffiziente Heizung steigt die Förderung (BEG) um zusätzlich 10 Prozent an. Energieträger: Power für Ihre Heizung Öl, Gas, Holz, Solarenergie oder Umweltwärme – beim Heizen kommen heute viele verschiedene Energieträger zum Einsatz. Einzeln oder clever kombiniert, versorgen sie Ihr Zuhause zuverlässig und effizient mit Wärme. Mehr erfahren […]

Vorlauftemperatur
Die Vorlauftemperatur einer Heizung ist die Temperatur des Heizwassers, das den Heizkörpern oder der Fußbodenheizung zugeführt wird. Dementsprechend ist die Rücklauftemperatur die Temperatur, mit der das Heizwasser von den Heizkörpern zum Wärmeerzeuger zurückgeführt wird. Die Differenz zwischen Vorlauf- und Rücklauftemperatur ist die Temperaturspreizung der Heizung. Auswirkungen einer falsch eingestellten Vorlauftemperatur Ist die Vorlauftemperatur zu niedrig eingestellt, wird das Heizwasser nicht genug […]

Schachtlüftung
Die Schachtlüftung nutzt einen über das Dach geführten Schacht, um verbrauchte und feuchte Luft abfließen zu lassen. Sie ist oft in Altbauten anzutreffen und entlüftet dort Küchen oder Bäder und Toiletten. Schachtlüftung ist wie die Querlüftung eine sogenannte freie Lüftung. Durch den Lüftungsschacht wird in der Regel eine höhere Druckdifferenz als bei der Querlüftung erzielt. Sie ist deshalb auch effektiver […]

Umwälzpumpe
Eine Umwälzpumpe ist eine Pumpe, die in einem Zentralheizungssystem das Heizwasser umwälzt. Siehe auch Heizungspumpe. Die passende Förderung für die Wärmepumpe Wenn Sie Ihre Heizung auf erneuerbare Energien umstellen möchten, können Sie von großzügigen staatlichen Zuschüssen profitieren. Auch der Austausch einer älteren gegen eine neue Wärmepumpe wird bezuschusst. Jetzt Förderung der Wärmepumpe sichern Weitere Lexikon-Artikel

Ausdehnungsgefäß
Das Ausdehnungsgefäß dient zur Aufnahme von Heizungswasser bei der Volumenänderung durch Aufheizen bzw. der Abgabe von Heizungswasser beim Abkühlen des Heizsystems. Der Wasserdruck in der Anlage bleibt somit konstant und das Ausdehnungsgefäß schützt die Anlage vor Schäden durch die Druckänderungen. Ohne Ausdehnungsgefäß oder bei einem Defekt des Gefäßes kann das Wasser über ein Sicherheitsventil aus […]
Zentrale Wärmeversorgung
Die Versorgung durch Fern- und Nahwärme in Städten und Ballungsgebieten wird als zentrale Wärmeversorgung bezeichnet.

Wirkungsgrad und Nutzungsgrad
Der Wirkungsgrad und der Nutzungsgrad einer Heizung bzw. eines Energieträgers messen deren Effizienz. Sie beschreiben das Verhältnis zwischen Aufwand, also der zugeführten Energie, und dem daraus gewonnen Nutzen, zum Beispiel Wärme. Der Wirkungsgrad misst dieses Verhältnis zum Zeitpunkt des optimalen Betriebs der Heizung. Der Nutzungsgrad wird dagegen über einen längeren Zeitraum bestimmt, in dem die Anlage tatsächlich genutzt […]
Dezentrale Heizung
Ein Heizungssystem, das aus einem dezentralen Wärmeerzeuger (Heizkessel oder Heizgerät, Wärmepumpe o.ä.) im zu beheizenden Gebäude oder in einer Wohnung, Rohrnetz und Heizflächen/-körpern oder Flächenheizungen (z.B. Fußbodenheizung) besteht.
Primärenergiefaktor
Primärenergiebedarf Der Primärenergiebedarf bezieht neben dem Energiegehalt des Energieträgers auch die Energiemengen ein, die durch vorgelagerte Prozessketten außerhalb des Gebäudes bei der Gewinnung, Umwandlung und Verteilung des Energieträgers entstehen. Der Primärenergiebedarf wird aus dem Endenergiebedarf des Gebäudes mit dem Primärenergiefaktor der jeweiligen Energieträger ermittelt.

Niedrigenergiehaus
Als Niedrigenergiehäuser werden Gebäude bezeichnet, die einen sehr geringen Energiebedarf für Heizwärme und Warmwasser haben. Der Heizwärmebedarf von Niedrigenergiehäusern darf höchstens 70 kWh betragen. Das sind umgerechnet etwa 7 Liter Heizöl pro Quadratmeter und Jahr. Im Vergleich dazu, war nach der bis 2002 geltenden Wärmeschutzverordnung noch ein Heizwärmebedarf von bis zu 100 kWh pro Quadratmeter […]