Heizungs-Check: Einfach erklärt

Häufig verursachen veraltete Heizungspumpen und Thermostatventile oder überdimensionierte Heizkessel unnötig hohe Heizkosten. Der Heizungs-Check zeigt energetische Schwachstellen und Fehlfunktionen in der Heizung auf und gibt ganzheitliche Modernisierungsvorschläge.

Welchen Mehrwert bringt der Heizungs-Check?

Die Einsparpotenziale der überprüften Heizungsanlage werden detailliert benannt, so dass Heizkosten spürbar gesenkt werden können und eine erhebliche Steigerung der Energieeffizienz erreicht werden kann. Oftmals kann der Verbraucher schon mit geringen Investitionen ein erhebliches Energieeinsparpotenzial nutzen. Das Prüfverfahren des Heizungs-Checks ist genormt (DIN EN 15378). Damit sind die Ergebnisse neutral und vergleichbar.

Wie genau wird der Heizungs-Check durchgeführt?

Beim Check überprüft der Fachhandwerker die einzelnen Bestandteile der gesamten Heizung und bewertet diese mit „Problempunkten“. Je höher die Anzahl der Punkte, desto ineffizienter arbeitet die Anlage. In 13 Schritten ermittelt der Handwerker die Schwachstellen der Heizung. In der anschließenden Beratung erhält der Eigentümer begründete Modernisierungsvorschläge. Die Kosten des Heizungs-Checks belaufen sich für ein Einfamilienhaus auf circa 120 €.

Welche Erfahrungen gibt es mit dem Heizungs-Check?

Der Heizungs-Check wurde in der Praxis und in einem Feldtest überprüft. Das Verfahren kam bei den Kunden und den teilnehmenden Betrieben gut an. Es zeigt sich, dass das normierte Checklistenverfahren zu vergleichbaren Ergebnissen führt. Eine Auswertung des Feldtests ergab, dass nur 10 % der untersuchten Heizungen als gut einzustufen waren. 50 % der Anlagen sollten optimiert werden, 25 % waren vollständig sanierungsbedürftig. Vier von fünf Teilnehmern nannten den Check ein gut nachvollziehbares und transparentes Verfahren. Rund ein Drittel der Befragten wollten in den nächsten sechs Monaten Sanierungsmaßnahmen beauftragen.

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