Ein Smart Grid („intelligentes Stromnetz“) beschreibt die kommunikative Anbindung der Akteure des Energiesystems von der Erzeugung über den Transport, die Speicherung und die Verteilung bis hin zum Verbrauch an das Energieversorgungsnetz. Durch Smart Grids entsteht ein integriertes Daten- und Energienetz mit völlig neuen Strukturen und Funktionalitäten. Smart Meter sind wichtige Bestandteile dieser intelligenten Stromnetze. Durch sie kann erneuerbare Energie besser in das Stromnetz integriert und das Netz optimal ausgelastet werden.

Heizungscheck deckt Einsparpotenziale auf
Sie wollen herausfinden, ob Ihre Heizung unnötig viel Energie verbraucht? Dann machen Sie den Heizungscheck: Mit diesem Prüfverfahren ermittelt der Fachhandwerker die Schwachstellen Ihrer Heizungsanlage.
Weitere Lexikon-Artikel

Schluckbrunnen
Ein Schluckbrunnen wird im Zusammenhang mit Wasser-Wasser-Wärmepumpen eingesetzt. Damit wird das Grundwasser, dem Wärme entzogen wurde, wieder in die Erde geführt. Die passende Förderung für die Wärmepumpe Wenn Sie Ihre Heizung auf erneuerbare Energien umstellen möchten, können Sie von großzügigen staatlichen Zuschüssen profitieren. Auch der Austausch einer älteren gegen eine neue Wärmepumpe wird bezuschusst. Jetzt […]

Volllast und Teillast
Wenn sich eine Heizung im Teillastbereich befindet, wird damit ein Betriebszustand zwischen Volllast (100 % der möglichen Leistung) und Nulllast (Heizung ist aus) angegeben. Eine Heizung im Teillastbereich läuft demzufolge nicht mit der vollen möglichen Leistung, sondern nur mit einem Teil der möglichen Leistung. Bei der Wärmeproduktion ist es aber erstrebenswert, eine Heizung voll auszulasten […]

Niedrigenergiehaus
Als Niedrigenergiehäuser werden Gebäude bezeichnet, die einen sehr geringen Energiebedarf für Heizwärme und Warmwasser haben. Der Heizwärmebedarf von Niedrigenergiehäusern darf höchstens 70 kWh betragen. Das sind umgerechnet etwa 7 Liter Heizöl pro Quadratmeter und Jahr. Im Vergleich dazu, war nach der bis 2002 geltenden Wärmeschutzverordnung noch ein Heizwärmebedarf von bis zu 100 kWh pro Quadratmeter […]

Internet der Dinge (IOT)
Das Internet der Dinge (oder auch IoT – Internet of Things) bezeichnet die Vernetzung von Geräten miteinander. Die Geräte haben über ein Netzwerk (zum Beispiel LAN oder Internet) eine Verbindung miteinander. Dadurch können Aktionen oder Dienstleistungen eigenständig/automatisiert ausgeführt werden. In der Heiztechnik wird durch die Vernetzung der Dinge „Heizungsanlage“ und „HEMS“ ein automatisiertes Energiemanagement möglich. […]

Power to Liquid
Bei Power to Liquid wird Strom aus erneuerbaren Quellen zur Herstellung von Wasserstoff genutzt, der anschließend mit Kohlenstoff aus Biomasse oder CO₂ zu einem synthetischen flüssigen Energieträger verbunden wird. Voraussetzung hierfür ist, dass ausreichend erneuerbarer Strom zur Verfügung steht. Dies könnte vor allem in den Ländern erfolgen, in denen Solarstrom durch deutlich mehr Sonnenstunden zu geringeren Kosten erzeugt werden kann. Energieträger: […]

Power to Gas
Power to Gas bezeichnet die Idee, Energie im Gasnetz zu speichern. Indem regenerativer Strom in Methan umgewandelt und in das Gasnetz eingespeist wird, könnte es als riesiger Speicher für mehrere Milliarden Kilowattstunden Energie dienen. Derzeit laufen hierzu Forschungs- und Demonstrationsprojekte mit dem Ziel, diese Technologie in den kommenden Jahrzehnten zum Einsatz zu bringen. Energieträger: Power […]
Verbrennungsverbote
Von den Kommunen können sogenannte Verbrennungsverbote für Heizungsanlagen und Einzelraumfeuerstätten verhängt werden. Dies geschieht vornehmlich in Neubaugebieten, aber auch bei Modernisierungsprojekten. Verbrennungsverbote entstehen faktisch durch:

Wirkungsgrad und Nutzungsgrad
Der Wirkungsgrad und der Nutzungsgrad einer Heizung bzw. eines Energieträgers messen deren Effizienz. Sie beschreiben das Verhältnis zwischen Aufwand, also der zugeführten Energie, und dem daraus gewonnen Nutzen, zum Beispiel Wärme. Der Wirkungsgrad misst dieses Verhältnis zum Zeitpunkt des optimalen Betriebs der Heizung. Der Nutzungsgrad wird dagegen über einen längeren Zeitraum bestimmt, in dem die Anlage tatsächlich genutzt […]

Hybridheizung
Eine Hybridheizung kombiniert Brennwertheizung, Wärmepumpe, Solarthermie und regenerative Brennstoffe. Grundlage des Systems ist ein zentraler Wärmespeicher, in den beispielsweise Wärmequellen wie Solarkollektoren, fossil beheizte Heizungen, wasserführende Holzöfen oder Wärmepumpen überschüssige Wärme einspeisen. Der großvolumige Pufferspeicher wird so zur Wärmequelle für die Heizung und die Warmwasseraufbereitung. Erst wenn im Wärmespeicher eine bestimmte Temperatur unterschritten wird, übernimmt der Heizkessel auf Basis von Öl oder Gas wieder die Wärmeerzeugung. So lassen sich […]

Renewable Ready
Bei einer „Renewable Ready“-Heizung handelt es sich um eine Gasbrennwertheizung, die auf den späteren Einsatz als Hybridheizung vorbereitet ist. Das bedeutet, dass bereits eine Planung für die Nutzung erneuerbarer Energien eingereicht und die Anlage mit einer hybridfähigen Steuerungs- und Regelungstechnik und einem Speicher ausgestattet werden muss. Nachgerüstet wird ein Wärmeerzeuger auf Basis von erneuerbaren Energien. Das kann eine Solarthermieanlage, eine Wärmepumpe oder eine […]

Vernetzung
Die Vernetzung bezeichnet das Herstellen von Verbindungen zwischen (ursprünglich eigenständigen) Elementen oder Systemen. Die Vernetzung ermöglicht eine Anpassung des Systemverhaltens unter Berücksichtigung des Zustands von anderen Systemelementen. Beispielsweise ermöglicht die Vernetzung von Wärmepumpe und PV-Anlage, dass die Wärmepumpe dann Warmwasser aufheizt, wenn kostenloser PV-Strom zur Verfügung steht. Die passende Förderung für die Wärmepumpe Wenn Sie Ihre Heizung […]

Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG)
Seit dem 01. November 2020 gilt das Gebäudeenergiegesetz (GEG). Das GEG bündelt die drei ehemals existierenden Gesetze Energieeinsparungsgesetz (EnEG), Energieeinsparverordnung (EnEV) und Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) zu einem einzigen Regelwerk. Damit werden Energieeffizienz und Energieversorgung von Gebäuden künftig in einem einzelnen, aufeinander abgestimmten Gesetzeswerk geregelt. Die Regelungen des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes wurden in das GEG integriert und sollen dazu beitragen, den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase, […]

Solarthermie
Im Unterschied zu photovoltaischen Techniken wird bei der Solarthermie die Sonneneinstrahlung mit Hilfe von Kollektoren Wärme gewonnen (bei der Photovoltaikanlage wird Strom erzeugt). Mittels einer Trägerflüssigkeit, die in den Kollektoren erwärmt wird, wird die Wärme in einen Speicher übertragen und steht dort für Heizung und Warmwasser bereit. Die Anschaffungskosten für Solarthermieanlagen sind zurzeit noch hoch, dafür erhält […]

Saugbrunnen
Ein Saugbrunnen wird im Zusammenhang mit Wasser-Wasserwärmepumpen eingesetzt. Dabei wird das Grundwasser mit einer Saugpumpe nach oben gesaugt. Die passende Förderung für die Wärmepumpe Wenn Sie Ihre Heizung auf erneuerbare Energien umstellen möchten, können Sie von großzügigen staatlichen Zuschüssen profitieren. Auch der Austausch einer älteren gegen eine neue Wärmepumpe wird bezuschusst. Jetzt Förderung der Wärmepumpe […]

Abgasverlust
Der Abgasverlust qA gibt den Prozentsatz an, wie viel der eigentlichen Wärmeleistung mit dem Abgas verloren gehen. Die bei der Öl- oder Gas-Verbrennung entweichenden Abgase enthalten Wärme. Wird diese Wärme nicht weiter verwendet, bezeichnet man dies als Abgasverlust. Bei der regelmäßigen Kontrollmessung durch den zuständigen Schornsteinfegermeister wird der Abgasverlust kontrolliert. Die Höhe der von den häuslichen […]