Mit Hilfe des hydraulischen Abgleichs kann innerhalb einer Heizungsanlage untersucht werden, ob jeder Heizkörper im Haus genau mit der Wärmemenge versorgt wird, die benötigt wird, um die gewünschte Raumtemperatur zu erreichen. Das macht den hydraulischen Abgleich zu einer wichtigen Maßnahme für jede Heizungsanlage. Ob bei einem bestehenden System oder nach einer Modernisierung der gesamten Heizung, ohne hydraulischen Abgleich kann wertvolle Energie ungenutzt verloren gehen. Ein hydraulischer Abgleich spart also nicht nur Energie, sondern vor allem auch unnötige Heizkosten.

Heizungscheck deckt Einsparpotenziale auf
Sie wollen herausfinden, ob Ihre Heizung unnötig viel Energie verbraucht? Dann machen Sie den Heizungscheck: Mit diesem Prüfverfahren ermittelt der Fachhandwerker die Schwachstellen Ihrer Heizungsanlage.
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Aufbereitungsanlagen für Heizungswasser
Aufbereitungsanlagen für Heizungswasser erhöhen die Qualität des Füllwassers. Unterschiedliche Wasserqualitäten des Füllwassers können Schäden bei Heizungsanlagen hervorrufen, beispielsweise kann es bei Kalkablagerungen zu Einbußen der Effizienz der Anlage und zu hydraulischen Problemen kommen. Grundsätzlich unterscheidet man bei der Aufbereitung zwischen Enthärtung und Entsalzung. Mittels Filtern kann das Wasser behandelt und für den Betrieb der Heizungsanlage optimiert werden. […]
Fernwärmenetz
Zentrale Versorgung mittlerer und großer Versorgungsgebiete (Kommune, Stadt, städtischer Ballungsraum oder auch ein Zusammenschluss von aneinandergrenzenden Wärmenetzen) mit Wärme für Heizung und Warmwasserbereitung.

KfW
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ist die größte nationale Förderbank der Welt. Sie ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts und obliegt der Rechtsaufsicht durch das Bundesministerium der Finanzen. Die Aufgabe der KfW besteht in der Realisierung von öffentlichen Aufträgen wie der Förderung von Mittelstand und Existenzgründern, der Gewährung von Investitionskrediten an kleine und mittlere Unternehmen […]

Erdgas
Entstehung von Erdgas Erdgas ist ein brennbares Naturgas. Es besteht hauptsächlich aus Methan, Stickstoff, einem geringen Anteil anderer Kohlenwasserstoffe und Spuren von Helium. Häufig tritt es zusammen mit Erdöl auf, da es auf ähnliche Weise entsteht. Erdgas entsteht unterirdisch aus geochemischen Umwandlungsprozessen von organischem Material. Durch Risse und Poren in den Gesteinsschichten wandert das Gas […]

Marktanreizprogramm (MAP)
Mit dem Marktanreizprogramm (MAP) fördert die Bundesregierung die Nutzung von Wärme aus erneuerbaren Energien – beispielsweise Solarthermie-Anlagen, Holzpelletheizungen und effiziente Wärmepumpen. Das MAP wurde bereits 1993 gestartet. Mit dem Inkrafttreten des Erneuerbare-Energie-Wärmegesetzes (EEWärmeG) zum 1.1.2009 wurde das MAP gesetzlich verankert. Das Programm ist zentrales energiepolitisches Förderinstrument und soll hauptsächlich mit dazu beitragen, dass bis zum Jahr 2020 14 % der Wärmeversorgung […]

Vernetzung
Die Vernetzung bezeichnet das Herstellen von Verbindungen zwischen (ursprünglich eigenständigen) Elementen oder Systemen. Die Vernetzung ermöglicht eine Anpassung des Systemverhaltens unter Berücksichtigung des Zustands von anderen Systemelementen. Beispielsweise ermöglicht die Vernetzung von Wärmepumpe und PV-Anlage, dass die Wärmepumpe dann Warmwasser aufheizt, wenn kostenloser PV-Strom zur Verfügung steht. Die passende Förderung für die Wärmepumpe Wenn Sie Ihre Heizung […]

Bundes-Immissionsschutzverordnungen (BImSchV)
Die Bundes-Immissionsschutzverordnungen (BImSchV) dienen dem Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Luftverschmutzung und Lärm. Sie werden auf Grundlage des Bundes-Immissionsschutzgesetzes vom Bundesumweltministerium erlassen. Die Verordnungen regeln die Vielzahl der für die Praxis wesentlichen – insbesondere technischen – Details. Für Hausbesitzer ist die erste BImSchV relevant. Diese Verordnung gilt für die Errichtung, die Beschaffenheit und den Betrieb […]

Abwärme
Von einem technischen Gerät oder einer technischen Anlage erzeugte Wärme, die meist ungenutzt an die Umgebung abgegeben wird. Die Abwärme beinhaltet ein nicht zu verachtendes Energiepotenzial, das genutzt werden kann, um eine höhere Energieeffizienz zu erreichen. In Wohnungen können Lüftungsanlagen zum Beispiel die Wärme der Abluft nutzen, unter anderem mit einem Wärmetauscher zur Vorwärmung der Frischluft oder in Verbindung mit einer Wärmepumpe für […]
Anschluss- und Benutzungszwang
Der Anschluss- und Benutzungszwang ist eine kommunalrechtliche Bestimmung. Sie wird in der jeweiligen Gemeindeordnung verankert und dient dem Gemeinwohl bzw. dem dringlichen öffentlichen Interesse. So können Gemeinden den Anschluss an gemeindliche Anstalten, wie der Wasserversorgung, der Abwasserbeseitigung, der Abfallentsorgung, der Straßenreinigung sowie deren Benutzung per Satzung vorschreiben. Die Gemeinden sind insoweit ermächtigt, diese der Gesundheit […]

Rücklauftemperatur
Die Rücklauftemperatur bezeichnet die Temperatur des abgekühlten Heizungswassers, das zum Wärmeerzeuger zurückfließt. Siehe auch Vorlauftemperatur. Heizungscheck deckt Einsparpotenziale auf Sie wollen herausfinden, ob Ihre Heizung unnötig viel Energie verbraucht? Dann machen Sie den Heizungscheck: Mit diesem Prüfverfahren ermittelt der Fachhandwerker die Schwachstellen Ihrer Heizungsanlage. Zum Heizungscheck Weitere Lexikon-Artikel
Zentrale Wärmeversorgung
Die Versorgung durch Fern- und Nahwärme in Städten und Ballungsgebieten wird als zentrale Wärmeversorgung bezeichnet.

Fernwärme
Bei der Nutzung von Fernwärme wird heißes Wasser über isolierte Rohre direkt aus Heizkraftwerken oder Heizwerken in die Wohnungen der Kunden gepumpt und dort als Wärme für Heizung oder Warmwasser genutzt. Eine Übergabestation beim Verbraucher verbindet das öffentliche Fernwärmenetz mit der Hausanlage. Sie befindet sich in der Regel im Keller. Das bei der Wärmeabgabe abgekühlte […]

Etagenheizung
Eine Etagenheizung ist eine Heizungsanlage in einem Haus mit mehreren Etagen, bei der die Heizwärmeerzeugung für ein Geschoss bzw. für eine Wohneinheit stattfindet. Sie ist gewissermaßen die kleinere Version einer Zentralheizung, die nur einen Teil eines Gebäudes versorgt. Wesentliche Unterschiede gegenüber einer Zentralheizung: Der Wärmeerzeuger wird in der Regel nicht in einem Kellerraum, sondern innerhalb einer […]

Geothermie
Geothermie ist die Nutzung der im Erdmantel gespeicherten Erdwärme. Diese kann mittels Bohrung angezapft und als regenerative Energie zum Heizen, zum Kühlen, zur Stromerzeugung und für die Kraft-Wärme-Kopplung genutzt werden. Bei der oberflächennahen Geothermie wird die Erdwärme aus einer Tiefe von bis zu ca. 400 m aus dem Erdreich, Gestein und Grundwasser gewonnen und meist durch eine Wärmepumpe zum […]

Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG)
Seit dem 01. November 2020 gilt das Gebäudeenergiegesetz (GEG). Das GEG bündelt die drei ehemals existierenden Gesetze Energieeinsparungsgesetz (EnEG), Energieeinsparverordnung (EnEV) und Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) zu einem einzigen Regelwerk. Damit werden Energieeffizienz und Energieversorgung von Gebäuden künftig in einem einzelnen, aufeinander abgestimmten Gesetzeswerk geregelt. Die Regelungen des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes wurden in das GEG integriert und sollen dazu beitragen, den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase, […]