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Internet der Dinge (IOT)

Das Internet der Dinge (oder auch IoT – Internet of Things) bezeichnet die Vernetzung von Geräten miteinander. Die Geräte haben über ein Netzwerk (zum Beispiel LAN oder Internet) eine Verbindung miteinander. Dadurch können Aktionen oder Dienstleistungen eigenständig/automatisiert ausgeführt werden. In der Heiztechnik wird durch die Vernetzung der Dinge „Heizungsanlage“ und „HEMS“ ein automatisiertes Energiemanagement möglich.

Heizungscheck deckt Einsparpotenziale auf

Sie wollen herausfinden, ob Ihre Heizung unnötig viel Energie verbraucht? Dann machen Sie den Heizungscheck: Mit diesem Prüfverfahren ermittelt der Fachhandwerker die Schwachstellen Ihrer Heizungsanlage.

Weitere Lexikon-Artikel

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Energieträger

Als Energieträger werden Stoffe bzw. Rohstoffe bezeichnet, die Energie speichern und durch Energiegewinnung und -transport für den Menschen nutzbar gemacht werden können. Darunter fallen Substanzen wie Öl, Holz oder Gas, die bei ihrer Umwandlung z.B. durch Verbrennen Wärmeenergie freisetzen. Der Begriff „Energieträger“ wird auch synonym für Energiequelle benutzt. In den meisten Fällen muss die in den Energieträgern […]

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Jahresarbeitszahl

Die Wärmepumpe nutzt zum Heizen verschiedene Wärmequellen (Luft, Grundwasser, Erdwärme), deren Temperaturen im Jahresverlauf stark schwanken. Um einen einheitlichen Messwert über die Heizenergie der Wärmepumpe zu erhalten, wird die Jahresarbeitszahl (JAZ) ermittelt. Die JAZ gibt an, wie viel Wärmeleistung im gesamten Jahr von der Wärmepumpe im Verhältnis zur aufgenommenen Energie abgegeben wurde. Je höher die JAZ, desto […]

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Biobrennstoffe

Biobrennstoffe sind Brennstoffe biologisch-organischer Herkunft. Sie sind Teil der Biomasse und enthalten in ihren chemischen Bindungen solare Strahlungsenergie, die von den Pflanzen durch Photosynthese gebildet wurde. Durch die Verbrennung dieser Brennstoffe kann die gespeicherte Energie freigesetzt werden. Unterschieden wird in Festbrennstoffe, z. B. Holz, und Flüssigbrennstoffe, beispielsweise Bioethanol. Biobrennstoffe machen rund 90 % der für Wärme genutzten […]

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Digitale Heizung

Unter der digitalen Heizung versteht man eine Heizung mit Internetzugang. Über diesen Zugang ist das Heizsystem vernetzbar und damit ergeben sich eine Vielfalt von neuen Anwendungen. Beispielsweise kann die Anlage vom Nutzer individuell über das Smartphone gesteuert oder sogar aus der Ferne betreut werden. Darüber hinaus können wichtige Systemparameter sekundengenau visualisiert werden. Ebenso werden Komfort-, Effizienz- und […]

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Brennwertkessel

Ein Brennwertkessel ist ein Heizkessel für moderne Heizungsanlagen, der die Energie des eingesetzten Brennstoffs (Brennwert) sehr effizient nutzt. Der Brennwertkessel senkt die Temperatur der entstandenen Abgase so stark ab, dass der Wasserdampf kondensiert. Durch die Nutzung der Kondensationswärme wird der Verbrauch fossiler Brennstoffe wesentlich reduziert und ein deutlich höherer Wirkungsgrad erzielt, als bei älteren Heizkesseln. Gas-Brennwertkessel werden am häufigsten eingesetzt, da sie kompakt […]

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Kraft-Wärme-Kopplung (KWK)

Die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) ist die gleichzeitige Gewinnung von elektrischer und thermischer Energie in einem Kraftwerk. Von steigender Bedeutung sind kleinere KWK-Anlagen für die Versorgung einzelner Wohngebiete, bzw. einzelner Mehr- und sogar Einfamilienhäuser, sogenannte Blockheizkraftwerke (BHKW). In diesem Fall produziert der Verbraucher seinen eigenen Strom, dort wo er ihn braucht, und nutzt die dabei anfallende Wärme zum Heizen […]

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EE-Klasse

Mit dem Start der durch die BEG wurden die Konditionen für den Neubau deutlich verbessert. Zusätzlich wird bei allen Gebäuden der Einsatz von erneuerbaren Energien (EE-Klasse) prämiert. Die neue EE-Klasse wird erreicht, wenn mindestens 55 Prozent der Wärme- und Kälteversorgung des Gebäudes aus erneuerbaren Energien stammt. Wird die EE-Klasse erreicht, erhöht sich die Förderung bei […]

Heizwerke und BHKW

In Heizwerken wird im großen Maßstab ausschließliche Wärme, in Blockheizkraftwerken (BHKW) Wärme und Strom gleichzeitig erzeugt. Die Wärme wird zumeist mittels Dampf oder Heißwasser in Leitungsnetzen im Anschlussgebiet verteilt. Neuer oder modernisierte Wärmenetze operieren mit einem niedrigeren Temperaturniveau im Netz, um Verluste zu mindern und Niedertemperatur-Wärmequellen (z.B. erneuerbare Energien) nutzen zu können.

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Organische Stoffe

Organische Stoffe sind Stoffe von biologischer Herkunft, das heißt Stoffe, welche aus der Natur stammen. Energieträger: Power für Ihre Heizung Öl, Gas, Holz, Solarenergie oder Umweltwärme – beim Heizen kommen heute viele verschiedene Energieträger zum Einsatz. Einzeln oder clever kombiniert, versorgen sie Ihr Zuhause zuverlässig und effizient mit Wärme. Mehr erfahren Weitere Lexikon-Artikel

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Hydraulischer Abgleich

Mit Hilfe des hydraulischen Abgleichs kann innerhalb einer Heizungsanlage untersucht werden, ob jeder Heizkörper im Haus genau mit der Wärmemenge versorgt wird, die benötigt wird, um die gewünschte Raumtemperatur zu erreichen. Das macht den hydraulischen Abgleich zu einer wichtigen Maßnahme für jede Heizungsanlage. Ob bei einem bestehenden System oder nach einer Modernisierung der gesamten Heizung, ohne hydraulischen Abgleich […]

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Gebäudeenergiegesetz (GEG)

Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) enthält Vorgaben für erneuerbare Wärme und Heiztechnik sowie Regelungen zu Energiestandards für neue Dächer, Fenster oder gedämmte Wände. Ziel ist es, die Gebäude möglichst energieeffizient zu machen – sowohl im Neubau als auch bei Bestandsgebäuden. Denn bis 2045 soll Deutschland klimaneutral sein. Das überarbeitete GEG gilt seit dem 1. Januar 2024. Zur […]

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Marktanreizprogramm (MAP)

Mit dem Marktanreizprogramm (MAP) fördert die Bundesregierung die Nutzung von Wärme aus erneuerbaren Energien – beispielsweise Solarthermie-Anlagen, Holzpelletheizungen und effiziente Wärmepumpen. Das MAP wurde bereits 1993 gestartet. Mit dem Inkrafttreten des Erneuerbare-Energie-Wärmegesetzes (EEWärmeG) zum 1.1.2009 wurde das MAP gesetzlich verankert. Das Programm ist zentrales energiepolitisches Förderinstrument und soll hauptsächlich mit dazu beitragen, dass bis zum Jahr 2020 14 % der Wärmeversorgung […]

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Kondensationswärme

Bei der Verbrennung eines Energieträgers entstehen Gase und Wasserdampf. Wird letzterer heruntergekühlt, kondensiert er zu Wasser. Dieser Übergang von einem gasförmigen in einen flüssigen Aggregatzustand führt zu einem zusätzlichen Wärmegewinn. Energieträger: Power für Ihre Heizung Öl, Gas, Holz, Solarenergie oder Umweltwärme – beim Heizen kommen heute viele verschiedene Energieträger zum Einsatz. Einzeln oder clever kombiniert, versorgen sie […]

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Hybridheizung

Eine Hybridheizung kombiniert Brennwertheizung, Wärmepumpe, Solarthermie und regenerative Brennstoffe. Grundlage des Systems ist ein zentraler Wärmespeicher, in den beispielsweise Wärmequellen wie Solarkollektoren, fossil beheizte Heizungen, wasserführende Holzöfen oder Wärmepumpen überschüssige Wärme einspeisen. Der großvolumige Pufferspeicher wird so zur Wärmequelle für die Heizung und die Warmwasseraufbereitung. Erst wenn im Wärmespeicher eine bestimmte Temperatur unterschritten wird, übernimmt der Heizkessel auf Basis von Öl oder Gas wieder die Wärmeerzeugung. So lassen sich […]

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Niedrigenergiehaus

Als Niedrigenergiehäuser werden Gebäude bezeichnet, die einen sehr geringen Energiebedarf für Heizwärme und Warmwasser haben. Der Heizwärmebedarf von Niedrigenergiehäusern darf höchstens 70 kWh betragen. Das sind umgerechnet etwa 7 Liter Heizöl pro Quadratmeter und Jahr. Im Vergleich dazu, war nach der bis 2002 geltenden Wärmeschutzverordnung noch ein Heizwärmebedarf von bis zu 100 kWh pro Quadratmeter […]

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