Erneuerbare-Energien-Gesetz: Einfach erklärt

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), das im Jahr 2000 in Kraft getreten ist, gilt als das zentrale Steuerungsinstrument der Bundesregierung für den Ausbau der erneuerbaren Energien. Es regelt die bevorzugte Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Quellen ins Stromnetz und garantiert den Stromerzeugern feste Einspeisevergütungen.

Ziel des EEG ist ein Umbau der Energieversorgung. Erneuerbaren Energien sollen bis 2050 einen Anteil an der Stromversorgung von 80 % erreichen. Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist ein zentraler Schlüssel für einen wirksamen Klima- und Umweltschutz. Das EEG hat dabei geholfen, die erneuerbaren Energien von einer Nischenexistenz zu einer tragenden Säule der deutschen Stromversorgung werden zu lassen, mit einem derzeitigen Anteil von 25 %.

Im Jahr 2014 wurde das EEG erneut novelliert. Dadurch soll vor allem der weitere Kostenanstieg bei der EEG-Umlage gebremst, der Ausbau der erneuerbaren Energien planvoll gesteuert und ihre Marktintegration vorangetrieben werden. Weitere Informationen bietet das „Informationsportal Erneuerbare Energien“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

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