Seit dem 01. November 2020 gilt das Gebäudeenergiegesetz (GEG). Das GEG bündelt die drei ehemals existierenden Gesetze Energieeinsparungsgesetz (EnEG), Energieeinsparverordnung (EnEV) und Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) zu einem einzigen Regelwerk. Damit werden Energieeffizienz und Energieversorgung von Gebäuden künftig in einem einzelnen, aufeinander abgestimmten Gesetzeswerk geregelt.
Die Regelungen des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes wurden in das GEG integriert und sollen dazu beitragen, den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase, allen voran Kohlenstoffdioxid, zu verringern. Eigentümer von Gebäuden, die ab dem 1. Januar 2009 neu errichtet wurden, sind dazu verpflichtet, anteilig erneuerbare Energien für die Wärmeversorgung zu nutzen. Diese Pflicht gilt sowohl für private, öffentliche als auch für gewerbliche Immobilien.
Mit der Einführung des GEG tritt das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz außer Kraft. Für Bauvorhaben gilt eine Übergangsregelung: Bauvorhaben, bei denen die Bauantragstellung bzw. Bauanzeige bis zum 31.10.2020 erfolgt ist, gilt das alte EEWärmeG. Ab dem 01.11.2020 ist das Gebäudeenergiegesetz anzuwenden.
Die mit den Energieeinsparregelungen einhergehenden höheren Investitionskosten können durch bestehende Fördermöglichkeiten und die Aufstockung der Fördermittel im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) teilweise kompensiert werden. Langfristig zahlt sich für Hausbesitzer ein möglichst hoher Anteil erneuerbarer Energien für die Gebäudebeheizung aus: Je höher der Anteil erneuerbarer Energien an der Wärmeerzeugung ist, desto geringer sind die laufenden Kosten für konventionelle Brennstoffe.
Einen Überblick über aktuelle Fördermöglichkeiten bietet das Fördermittel-Tool.
Testen Sie doch mal, wie viel Strom Sie durch einen Pumpentausch einsparen können: Der Austausch der Heizungspumpe oder ein hydraulischer Abgleich rechnen sich.
Das Lüftungstool ist ein professionelles, digitales Werkzeug zur Prüfung, ob lüftungstechnische Maßnahmen notwendig sind. Richtig lüften: Das sollten Sie wissen Frische Luft ist wichtig für ein angenehmes Raumklima und ein Garant für unser körperliches und seelisches Wohlbefinden. Richtig heizen und lüften ist einfach, wenn Sie ein paar Tipps berücksichtigen. Mehr erfahren Weitere Lexikon-Artikel
In einem Wärmetauscher, auch Wärmeüberträger genannt, wird Wärme von einem Medium an ein anderes abgegeben. Dabei kommen die beiden Elemente nicht direkt miteinander in Berührung, sondern werden aneinander vorbei geleitet. Dies funktioniert sowohl mit flüssigen als auch mit gasförmigen Stoffen. Um effizient arbeiten zu können, benötigen Wärmeübertrager eine große Fläche. Mit dieser Technologie können zum […]
Vakuum-Röhrenkollektoren arbeiten ähnlich wie Flachkollektoren. Sie sind zwar teurer als Flachkollektoren, weisen durch ihren speziellen Aufbau aber einen deutlich niedrigeren Wärmeverlust auf als die preisgünstigeren Flachkollektoren. Die Wärmeverluste werden dadurch vermieden, dass der Absorber beim Vakuum-Röhrenkollektor nicht der Luft ausgesetzt ist, sondern sich in mehreren Röhren befindet, in denen ein Vakuum herrscht. Zusätzlich arbeitet ein Vakuumröhrenkollektor auch bei […]
Den iSFP-Bonus erhalten Sie, wenn Sie energetische Maßnahmen, wie eine neue Heizung, Lüftung oder Heizungsoptimierung, im Rahmen eines individuellen Sanierungsplans für Wohngebäude (iSFP) erledigen lassen. Der individuelle Sanierungsfahrplan ist ein Werkzeug für die Energieberatung von Wohngebäuden, dessen Erstellung im Förderprogramm „Bundesförderung für Energieberatung für Wohngebäude“ gefördert wird. Dabei werden der energetische Gesamtzustand des Gebäudes durch […]
Ein Schluckbrunnen wird im Zusammenhang mit Wasser-Wasser-Wärmepumpen eingesetzt. Damit wird das Grundwasser, dem Wärme entzogen wurde, wieder in die Erde geführt. Die passende Förderung für die Wärmepumpe Wenn Sie Ihre Heizung auf erneuerbare Energien umstellen möchten, können Sie von großzügigen staatlichen Zuschüssen profitieren. Auch der Austausch einer älteren gegen eine neue Wärmepumpe wird bezuschusst. Jetzt […]
Eine Zentralheizung beheizt ein gesamtes Gebäude. Sie besteht aus einem oder mehreren Wärmeerzeugern und einem Rohrleitungssystem, das die Wärme im Haus verteilt. Wärmeträger ist in der Regel Wasser, das durch die Rohre und Heizkörper geleitet wird. Weniger üblich sind Luft oder Wasserdampf als Wärmeträger. Für die Erzeugung der Wärme können verschiedene Heizsysteme zum Einsatz kommen, zum Beispiel Brennwertkessel, Holzpelletheizung, Wärmepumpe oder Solaranlage. Als Wärmequelle […]
Aufbereitungsanlagen für Heizungswasser erhöhen die Qualität des Füllwassers. Unterschiedliche Wasserqualitäten des Füllwassers können Schäden bei Heizungsanlagen hervorrufen, beispielsweise kann es bei Kalkablagerungen zu Einbußen der Effizienz der Anlage und zu hydraulischen Problemen kommen. Grundsätzlich unterscheidet man bei der Aufbereitung zwischen Enthärtung und Entsalzung. Mittels Filtern kann das Wasser behandelt und für den Betrieb der Heizungsanlage optimiert werden. […]
Unter dem Begriff „Ventilatorgestützte Lüftung“ werden alle mechanisch angetriebenen Lüftungssysteme zusammengefasst. Zu ihnen zählen Abluftanlagen, Zuluftanlagen, Zu- und Abluftanlagen mit und ohne Wärmerückgewinnung, Einzelraumlüftungsgeräte, Pendellüfter. Mit Ventilatoren unterstützte Luftsysteme sorgen dafür, dass verbrauchte Luft und Feuchtigkeit aus Wohnräumen kontrolliert abgesaugt und abgeführt. Energieträger: Power für Ihre Heizung Öl, Gas, Holz, Solarenergie oder Umweltwärme – beim Heizen kommen heute viele […]
Der Anschluss- und Benutzungszwang ist eine kommunalrechtliche Bestimmung. Sie wird in der jeweiligen Gemeindeordnung verankert und dient dem Gemeinwohl bzw. dem dringlichen öffentlichen Interesse. So können Gemeinden den Anschluss an gemeindliche Anstalten, wie der Wasserversorgung, der Abwasserbeseitigung, der Abfallentsorgung, der Straßenreinigung sowie deren Benutzung per Satzung vorschreiben. Die Gemeinden sind insoweit ermächtigt, diese der Gesundheit […]
Organische Stoffe sind Stoffe von biologischer Herkunft, das heißt Stoffe, welche aus der Natur stammen. Energieträger: Power für Ihre Heizung Öl, Gas, Holz, Solarenergie oder Umweltwärme – beim Heizen kommen heute viele verschiedene Energieträger zum Einsatz. Einzeln oder clever kombiniert, versorgen sie Ihr Zuhause zuverlässig und effizient mit Wärme. Mehr erfahren Weitere Lexikon-Artikel
Im Gegensatz zur bivalenten Anlage kommt bei einer monovalenten Anlage nur ein Betriebsmittel zum Einsatz. Heizungscheck deckt Einsparpotenziale auf Sie wollen herausfinden, ob Ihre Heizung unnötig viel Energie verbraucht? Dann machen Sie den Heizungscheck: Mit diesem Prüfverfahren ermittelt der Fachhandwerker die Schwachstellen Ihrer Heizungsanlage. Zum Heizungscheck Weitere Lexikon-Artikel
Grundlage der Kommunalen Wärmeplanung (kurz KWP) bildet das Wärmeplanungsgesetz (Gesetz für die Wärmeplanung und zur Dekarbonisierung der Wärmenetze (auch Wärmeplanungsgesetz genannt – kurz WPG). Das WPG ist zusammen mit dem Gesetz für erneuerbares Heizen am 1. Januar 2024 in Kraft getreten. Die KWP soll Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen informieren, ob sie mit einem Fernwärmeanschluss rechnen können […]
Der Wirkungsgrad und der Nutzungsgrad einer Heizung bzw. eines Energieträgers messen deren Effizienz. Sie beschreiben das Verhältnis zwischen Aufwand, also der zugeführten Energie, und dem daraus gewonnen Nutzen, zum Beispiel Wärme. Der Wirkungsgrad misst dieses Verhältnis zum Zeitpunkt des optimalen Betriebs der Heizung. Der Nutzungsgrad wird dagegen über einen längeren Zeitraum bestimmt, in dem die Anlage tatsächlich genutzt […]
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), das im Jahr 2000 in Kraft getreten ist, gilt als das zentrale Steuerungsinstrument der Bundesregierung für den Ausbau der erneuerbaren Energien. Es regelt die bevorzugte Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Quellen ins Stromnetz und garantiert den Stromerzeugern feste Einspeisevergütungen. Das EEG wurde ins Leben gerufen, um den Umbau der Energieversorgung voranzutreiben und bis […]