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Von Effizienzklasse bis Etagenheizung

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EEBUS

EEBUS ist eine branchenübergreifende, frei verfügbare Sprache zur Realisierung einer energetischen Vernetzung von Energieerzeugern, ­-verbrauchern und -­speicher. In Verbindung mit einem zentralen HEMS (Home Energy Management System), das die Energieverbräuche optimal koordiniert, werden dem End­kunden Kosten-­ sowie Effizienzvorteile ermöglicht.

Effizienzklasse

Seit Inkrafttreten der neuen Energieeinsparverordnung (EnEV) am 1. Mai 2014 werden Gebäude anhand eines Energieausweises in eine Effizienzklasse eingeordnet. Ähnlich wie bei den Effizienzklassen für Elektrogeräte soll der Energieausweis Käufern oder Mietern helfen, den Energieverbrauch einer Immobilie besser einzuschätzen. Die Skala für Gebäude reicht von „A+“ bis „J“. Effizienzklasse A entspricht dabei einem Passivhaus, während alte Bestandsgebäude, zum Beispiel mit einer Elektro-Nachtspeicherheizung und schlechter Dämmung, der Effizienzklasse J zugeordnet werden. Die Effizienzklassen A und B entsprechen künftigen Neubaustandards.

Einblasfeuerung

Wird zur Verbrennung von feinen Holzabfällen wie Staub oder Sägemehl eingesetzt. Um einen niedrigen Brennstoffverbrauch zu gewährleisten, muss der Brennstoff ausreichend trocken sein. Weitere Informationen zu Holz als Wärmelieferant gibt es hier.

Einspeisevergütung

Eine Einspeisevergütung erhalten Stromerzeuger, die ihren eigenen Strom in das öffentliche Netz einspeisen. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) verpflichtet Netzbetreiber, vorrangig Strom aus erneuerbaren Energiequellen in ihr Netz einzuspeisen. Dafür erhält der Stromerzeuger eine Einspeisevergütung pro Kilowattstunde Strom in einer bislang auf 20 Jahre garantierten Höhe. Mit dieser Art der Vergütung möchte der Staat die Erzeugung erneuerbarer Energien, beispielsweise der Solarenergie, fördern.

Energieausweis

Dokument, das nach europäischer Richtlinie Gebäude energetisch bewertet. In Deutschland regelt die Energieeinsparverordnung (EnEV) Ausstellung, Verwendung, Grundsätze und Grundlagen der Energieausweise. Ein Energieausweis wird immer für das ganze Gebäude ausgestellt, nicht für eine einzelne Wohnung. Dabei wird zwischen dem verbrauchs- und bedarfsorientierten Energieausweis unterschieden.
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Energieeffizienz

Energieeffizienz ist das Maß für den Aufwand (Verbrauch) von Energie zur Erreichung eines bestimmten Nutzens. Eine Heizung ist dann energieeffizient, wenn sie den Nutzen, also die Erwärmung eines Wohngebäudes, mit wenig Energieaufwand erreicht. Je weniger Energie die Heizung verbraucht, desto höher ist ihre Energieeffizienz. Ein hoher Wirkungsgrad, bzw. Nutzungsgrad, ist also energieeffizient. Der Begriff schließt aber auch die qualitative Nutzung der Heizung mit ein. So ist es zum Beispiel unabhängig von der Effizienz der Anlage wenig energieeffizient, einen nicht genutzten Raum rund um die Uhr zu beheizen. Für Hauseigentümer ist Energieeffizienz ein wichtiges Thema. Oft können schon gering-investive Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz die Heizkosten maßgeblich senken. Insbesondere Neubauten sind zudem an die Vorschriften der Energieeinsparverordnung (EnEV) gebunden.

Energieeinsparverordnung (EnEV)

Die Energieeinsparverordnung ist ein wichtiger Baustein der Energie- und Klimaschutzpolitik der Bundesregierung. Sie stellt in erster Linie Anforderungen an den Primärenergiebedarf. Hierbei wird der bauliche Wärmeschutz der Gebäudehülle ebenso berücksichtigt wie die Energieeffizienz der eingesetzten Anlagentechnik (Heizung, Lüftung, Kühlung, Beleuchtung). Mit der Novellierung und Fortentwicklung der EnEV wurde ein wesentlicher Baustein der Energiewendebeschlüsse der Bundesregierung umgesetzt. Die jüngste Novellierung der Energieeinsparverordnung ist am 1. Mai 2014 in Kraft getreten.
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Energieträger

Als Energieträger werden Stoffe bzw. Rohstoffe bezeichnet, die Energie speichern und durch Energiegewinnung und -transport für den Menschen nutzbar gemacht werden können. Darunter fallen Substanzen wie Öl, Holz oder Gas, die bei ihrer Umwandlung z.B. durch Verbrennen Wärmeenergie freisetzen. Der Begriff „Energieträger“ wird auch synonym für Energiequelle benutzt. In den meisten Fällen muss die in den Energieträgern enthaltene Energie in eine andere Energieform umgewandelt werden, um genutzt werden zu können; so zum Beispiel bei Erdöl, Windenergie oder Uran. Die einzelnen Energieträger haben eine unterschiedliche Speicher- und Transportfähigkeit sowie einen unterschiedlichen Wirkungsgrad. Weitere Informationen zu den einzelnen Energieträgern gibt es hier.

Entlüftungsanlage

Eine funktionierende Entlüftung ist wichtig für die Vermeidung zu hoher Luftfeuchtigkeit und Schimmelbildung. Eine Entlüftungsanlage verhindert das Festsetzen von unangenehmen Gerüchen, entfernt Schadstoffe und vermindert Lärm. Außerdem kann sie eine sofort messbare Einsparung der Energiekosten gewährleisten, wenn sie auch die Wärmerückgewinnung unterstützt. Eine Entlüftungsanlage eignet sich für neue Gebäude ebenso wie bei der Altbausanierung.

Erdgas

Erdgas ist ein brennbares Naturgas. Es besteht hauptsächlich aus Methan, Stickstoff, einem geringen Anteil anderer Kohlenwasserstoffe und Spuren von Helium. Häufig tritt es zusammen mit Erdöl auf, da es auf ähnliche Weise entsteht. Erdgas entsteht unterirdisch aus geochemischen Umwandlungsprozessen von organischem Material. Durch Risse und Poren in den Gesteinsschichten wandert das Gas nach oben. Trifft das Gas dabei auf eine natürliche Barriere, beispielsweise eine Aufwölbung gasdichter Schichten, bildet sich eine Gaslagerstätte. Durch Bohrungen wird das Erdgas aus diesen Lagerstätten an die Oberfläche gefördert.
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Erneuerbare-Energien-Gesetz

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), das im Jahr 2000 in Kraft getreten ist, gilt als das zentrale Steuerungsinstrument der Bundesregierung für den Ausbau der erneuerbaren Energien. Es regelt die bevorzugte Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Quellen ins Stromnetz und garantiert den Stromerzeugern feste Einspeisevergütungen. Ziel des EEG ist ein Umbau der Energieversorgung. Erneuerbaren Energien sollen bis 2050 einen Anteil an der Stromversorgung von 80 % erreichen. Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist ein zentraler Schlüssel für einen wirksamen Klima- und Umweltschutz.
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Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG)

Das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz soll dazu beitragen, den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase, allen voran Kohlenstoffdioxid, zu verringern. Es schreibt Eigentümern von Gebäuden, die ab dem 1. Januar 2009 neu errichtet werden, eine anteilige Nutzungspflicht erneuerbarer Energien für die Wärmeversorgung vor. Diese Pflicht gilt sowohl für private, öffentliche als auch für gewerbliche Immobilien.
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Etagenheizung

Heizungsanlage in einem Haus mit mehreren Etagen, bei der die Heizwärmeerzeugung für ein Geschoss bzw. für eine Wohneinheit stattfindet. Sie ist gewissermaßen die kleinere Version einer Zentralheizung, die nur einen Teil eines Gebäudes versorgt.
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